Genossenschaften als Chancen f r Kommunen: Potentialanalyse genossenschaftlicher Infrastrukturbetriebe

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Diplomarbeiten Agentur, 2012 - Business & Economics - 82 pages
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Nicht erst seit der aktuellen Wirtschaftskrise stehen Gemeinden immer h„ufiger vor dem Problem, ihren kommunalen Infrastrukturaufgaben nachzukommen. Seit etwa Anfang der 90er-jahre des vorigen Jahrhunderts wurde in der kommunalwirtschaftlichen Leistungserbringung ein deutlicher Schub hin zu st„rker kostenoptimierter Leistungserbringung sp rbar. Sowohl die Errichtung als auch der Betrieb und die Erhaltung von Infrastruktur-Einrichtungen stellt die Gemeinden in vielen F„llen vor unl”sbare finanzielle Schwierigkeiten. Der Kostendruck f hrt in vielen F„llen jedoch zu einer Zweiklassengesellschaft: In jene B rgerklasse, die in den St„dten und Ortszentren schon seit vielen Jahren mit der wichtigsten Infrastruktur wie Trinkwasserversorgung, Abwasserbeseitigung, W„rme- und Energieversorgung, leistungsf„hige Internetverbindungen und Kabelfernsehen, Straáenbeleuchtung, ”ffentliche Verkehrsmittel, Kinderg„rten, Schulen, Sportpl„tze und andere Freizeiteinrichtungen versorgt sind und in jene Klasse, die auáerhalb der Ortszentren in Siedlungen und kleinen l„ndlichen Gemeinden noch auf diese Versorgung warten m ssen. F r viele betroffene B rger bedeutet die aktuelle Wirtschaftskrise einen nicht absch„tzbaren Aufschub bis zum Ver- bzw. Entsorgungsanschluss. Dieses Buch widmet sich den Rahmenbedingungen f r das Wirtschaften der Genossenschaften und Wassergenossenschaften, die nicht immer b rger- bzw. ehrenamtfreundlich sind. Es gibt jedoch auch seitens der Genossenschaften einige Optimierungsm”glichkeiten. Dies untermauern die Analysen zahlreicher Genossenschaften und Wassergenossenschaften sowie Daten aus einer ”sterreichweiten Eigenbild- und Fremdbilderhebungen. Das Potential f r Genossenschaften und Wassergenossenschaften ist noch lange nicht ausgesch”pft. Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten f r Kommunen unterst tzen Genossenschaften und Wassergenossenschaften diese bei der Bew„ltigung teils hoheitlicher Aufgaben und st„rken wie seit Beginn der Genossenschaftsbewegung die Selbsthilfe, Selbstverantwortung, Selbstverwaltung und Selbstbestimmung der B rger als Eigent mer und Betreiber gemeinsamer Infrastruktur.
 

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Abbildung Abgangsgemeinden absolviert Abwasserbereich Abwasserbeseitigung Aktivitäten mit Kindern Aufgaben gut verteilt ausreichend Rücklagen vorhanden Auswertung zu Frage Bad Kleinkirchheim Bedeutung der Netzwerke Bereich Best-practice-Modelle Betrieb Betriebs-)Haftpflicht versichert Betriebshaftpflichtversicherung betriebswirtschaftliche Bundesländern Bürger Dachverband ehrenamtliche Einnahmen nur ausgabendeckend Elementarschäden Elementarschäden versichert Entschädigung fallweise finanzielle Situation Firmenbuch Frage 18 Fragebogen zum Eigenbild Funktionäre zu finden gemeinsamer Einkauf Genossenschaftsgesetz Genossenschaftsrecht geringfügig beschäftigte Mitarbeiter geringfügige Beschäftigung gibt gut Anlage gut Aufgaben gut gut Einnahmen gutem Zustand Haftung Interpretation zu Frage Kommunen Kooperation laufend investiert Leistungsrechnung Mitglieder Nahversorgung Neumarkt im Mühlkreis Oberösterreich Öffentlichkeitsarbeit OÖ WASSER Genossenschaftsverband Optimierungsansätze Verbesserungspotential organisatorische Österreichischer Genossenschaftsverband österreichweit personelle Situation Poggersdorf Potentialbewertung Privatvermögen problematisch Anlage Rahmenbedingungen Raiffeisenverband rechtlich wirtschaftlich hilft Rechtschutz versichert Revisionsverband Salzburger Volkszeitung Schulungen Schulungsmöglichkeiten Servicedienstleistungen Situation Ihrer Genossenschaft sowie Beratung SWOT-Analyse technisch rechtlich wirtschaftlich technische Situation Trinkwasserversorgung Verpflichtungen versichert unsere Genossenschaft versichert unsere Wassergenossenschaft Verwaltung Wassergenossenschaft und Umfeld wasserrechtlichen Wasserrechtsgesetz 1959 Wasserversorger zahlreiche Zukunft zusammen wir arbeiten Zusammenarbeit

About the author (2012)

Roland Thomas N”bauer arbeitet seit 15 Jahren im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft. Zuerst in einem Zivilingenieurb ro als Planer f r Kanal- und Wasserversorgungsanlagen, sp„ter als technischer und betriebswirtschaftlicher Betreuer von Genossenschaften nach dem Wasserrecht beim Amt der O”. Landesregierung. Im Rahmen des Studiums Wirtschaftsingenieurwesen an der Hamburger Fernhochschule untersuchte und analysierte der Autor das Eigenbild von Genossenschaften nach dem Genossenschaftsgesetz und dem Wasserrechtsgesetz. Dabei konnten St„rken und Schw„chen dieser Organisationsform aufgezeigt und Optimierungspotential dargestellt werden. Der Autor versucht darzulegen, dass es zahlreiche M”glichkeiten gibt, wie B rgerengagement zum Vorteil f r Kommunen eingesetzt werden kann und die B rger von der Selbstbestimmung profitieren.

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