Genuszuweisung im Deutschen

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GRIN Verlag, 2010 - 44 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: Oberseminar Fremdworter, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die direkte Genusentlehnung aus der Stammsprache der Lehn- und Fremdworte betrifft nur einen Teil derer, namlich diejenigen, die einer Genussprache entstammen. Sprachen, die ohne ein grammatisches Geschlecht auskommen, hier seien als Beispiele das Englische, das Finnische, sowie das Turkische genannt, konnen auch kein grammatisches Geschlecht fur das entsprechende Wort im neu vererbten, deutschen Zusammenhang motivieren. Folglich kann eine Genuszuweisung nur fur die Entlehnung von Worten, die aus Genussprachen, wie beispielsweise dem Spanischen, dem Franzosischen, oder dem Lateinischen stammen, gelten. Da nun aber nur bilinguale Sprecher das ursprungliche Genus eines Wortes in der Stammsprache wissen konnen, ist diese Art der Genuszuweisung auch nur unter ihnen besonders frequent, oder wird von jenen besonders stark etabliert. Auch sei die direkte Genusentlehnung, so Marion Schulte-Beckhausen in ihrem Aufsatz2, vor allem ein Phanomen der Grenzgebiete und der direkten Kommunikation zwischen bilingualen und monolingualen Sprechern, wo es zu einer Ubernahme und/oder Nachahmung der Sprechweise und damit des Genusgebrauchs des bilingualen Sprechers durch den monolingualen Sprecher kommt. Oft kommt es so aber auch zu gegenlaufigen Entwicklungen. Benutzt namlich der bilinguale Sprecher aus irgendeinem Grund, z.B. der Unterstellung eines anderen Kriteriums (dazu spater mehr), ein nicht-originales Genus, wachst auch die Wahrscheinlichkeit, dass der bilinguale Sprecher dieses ubernimmt, wenn er das entsprechende Lehnwort im deutschen Sprachzusammenhang verwendet. Oft halt der bilinguale Sprecher dann aber am ursprunglichen Genus fest um als besonders gebildet oder sprachgewandt zu gelten. Offenbar spielt hierbei der Etablierungszeitra"
 

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