Geographie der Griechen und Römer aus ihren Schriften dargestellt, Volume 3

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1820
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Page 513 - Wer hat die Landstriche des heutigen Ungarn südlich und westlich von der Donau bis gegen die Sawc hin in früheren Zeiten, da noch keine keltischen Völkerschaften vorgedrungen waren, bewohnt? Sind sie menschenleer gewesen, so wie man auch in den angrenzende» Theilcn Obcrungarns jenseits der Donau vor Ankunft der Quaden keine Bewohner kennt?
Page 540 - Volksstamm fand , so wurde die nur zur Hälfte für sie passende Benennung auf alle übergetragen; am Lech saßen die Uebrigen nicht, aber Wenden waren sie sämtlich. Etymologische Ableitungen haben zwar ihre sehr bedenkliche Seite, weil durch angewendete Künstele...
Page 514 - Flusse sey des Bernsteins wahres Vaterland. Ihre Stammbrüder lieferten ihnen die gesuchte und seltene Waare aus großer Ferne, und sie lieferten wegen des Landtransports nur größere Stücke. Der...
Page 515 - GrHnzen desselben sagte sie nichts. — Durch die keltischen Einwanderungen wurde wahrscheinlich das Urvolk verdrängt. Zurück nördlich über die Donau ? oder gegen Westen in die Gebirge der Rha, ter?
Page 540 - Name so ganz vollständig vor Augen liegt, so wäre es unbillig, den in der Benennung liegenden Grund ohne anderweitige Ursache von sich abzuweisen.
Page 470 - Karnuntum aus bekannt, welche durch Mähren gegen Norden stieg; da lag denn Budorgis östlich von der Quelle der, Elbe.
Page 415 - Von den sogenannten Sarmaten getrennt wurden, sondern sich theils zwischen sie hineinzogen, theils näher an der Weichsel hielten ; je nachdem die Lage eines Waldes, oder einiger Berge, oder das Verhaltniß der beydcrseitigen Wacht es mit sich brachte ^). Die Ostgränze von Deutschland ließ sich also wegen der vielen und fast mit jedem Jahre veränderten Beugungen nicht bestimmen.
Page 90 - Römer bcy der Mündung des gleichnamigen Flusses, auf der linken Seite desselben, hatten, lag sehr wahrscheinlich in der Nahe der Schanze Delf Zyl bey Damm in Westfrießlaud.
Page 513 - Isters erfahren, doch tragt er eine anderweitig erhaltene Nachricht vor^): Leute wohnen jenseit des Isters, ihr Name ist Sigynnä und ihre Kleidung die Medische; zottig sind ihre Pfer» de am ganzen Körper mit fünffingerlangen Haaren, und l) H/^ale> VII, 9.
Page 18 - In dem dichtesten derselben befindet sich ein großer See, und ein Sumpf, und rings herum Schilfrohr. In diesen Gegenden fängt man Seehlmde, und Biber, und noch andere Thiere mit viereckigem Gesichte, deren Felle zu Pelzen genaht werden. Auch die Hoden (Bibergeil) gebrauchen sie mit Nutzen gegen Mutterbeschwerden...

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