Geplante Inhalte des Referentenentwurfs eines Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMog/BilModG) und Auswirkungen auf die Abschlussprüfung

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GRIN Verlag, 2011 - 72 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Universitat Hamburg, 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ist ein Schritt auf dem Wege der Internationalisierung der deutschen Rechnungslegung. Ein Referentenentwurf wurde bereits Mitte 2004 erwartet, seine Vero ffentlichung jedoch immer wieder verschoben. Als Vorbild eines erneuerten deutschen Bilanzrechts werden die internationalen Rechnungslegungsnormen IAS/IFRS angesehen. Mit ihren u berlegenen Fa higkeiten in der Kapitalmarktkommunikation scheinen sie den Zeitgeist momentan besser zu treffen als das HGB. Es werden jedoch mit einen IAS/IFRS Abschluss andere Ziele verfolgt, als mit einem HGB Abschluss: wa hrend der Letztere auch zu Zwecken der Ausschu ttungs- und Steuerbemessung aufgestellt wird, fungiert der IAS/IFRS Abschluss einzig als Lieferant entscheidungsrelevanter Informationen fu r Finanzinvestoren. Aufgrund dieser unterschiedlichen Zielsetzungen entsteht bei der Angleichung des HGB an die internationalen Vorschriften ein Spannungsfeld. In einem 10-Punkte Programm1 bestimmte die damalige Bundesregierung am 25. Februar 2003 die Marschrichtung fu r umfassende Reformen zur Sta rkung des Anlegerschutzes und der Unternehmensintegrita t.2 Dieses kann als Ausgangspunkt fu r die ju ngste Reformwelle der deutschen Rechnungslegung verstanden werden. Ein Unterpunkt dieses Massnahmenkataloges fordert eine Fortentwicklung der HGB- Vorschriften in Bezug auf den Einzel- und den Konzernabschluss zur Anpassung an europa ische und internationale Rechnungslegungsregeln."3 Dieses Ziel soll im Zuge der Bilanzrechtsmodernisierung insbesondere durch die Abschaffung nicht mehr zeitgema sser Bilanzierungswahlrechte sowie durch die O ffnung des deutschen Handelsrechts fu r die Fair-Value Bewertung erreicht werde
 

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Abschaffung von Wahlrechten Abschreibungen nach vernünftiger Aktivierungsverbot Aktivierungswahlrecht Änderungen der handelsrechtlichen anerkannt Anschaffungskosten Auswirkungen Baetge/Matena/Zülch 2002 beizulegenden Zeitwert bereits Bewertung von Finanzinstrumenten Bilanzierungshilfen bilanzpolitische Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz Breker Bundesregierung 2003 deutschen Bilanzrecht deutschen Handelsrechts deutschen Rechnungslegung EG-Richtlinie EG-RL Einführung der Fair-Value Einzelabschluss Endfälligkeit gehalten Enron entscheidungsrelevanter Informationen Ermessensspielraum EStG EStR Europäische europarechtlichen Fair Fair-Value Bewertung Fair-Value Richtlinie Finanzanlagen Firmenwert gehalten werden sollen Geschäftsbetriebs Gesetzgeber Gewinnermittlung GRIN Verlag Grotherr/Jorewitz 2001 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung Handelsgesetzbuch handelsrechtlichen Jahresabschlusses HGB Abschluss Hoffmann/Lüdenbach 2002 Huthmann/Hofele 2005 IAS/IFRS IASB IFRS Impairment Test Ingangsetzung und Erweiterung Insbesondere International Accounting Standards internationalen Grundsätzen internationalen Vorschriften Jessen/Weller 2005a jüngste Reformwelle Kapitalgesellschaften Kategorisierung Konzeption Konzernabschluss Lehwald Marten/Quick/Ruhnke 2003 Maßnahmenkatalog Mitgliedstaaten Mitgliedstaatenwahlrecht Modernisierungsrichtlinie Möglichkeit muss Nutzungsdauer Personengesellschaften planmäßige Abschreibung Realisationsprinzip Schulze-Osterloh 2004 sollte Somit Standards Steuerbemessungsgrundlage steuerlichen Umsetzung Unternehmen Unternehmenswahlrecht Value Vermögensgegenständen des Anlagevermögens vernünftiger kaufmännischer Beurteilung vollständigen Übernahme Vorgaben vorübergehend weiteren Wertminderung Zeitbewertung Ziel Zielsetzung Zwischenschritt

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