Gerechte Vermögensverteilung durch Selbstverwirklichung

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GRIN Verlag, 2011 - 36 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Rheinbach (Fachbereich Wirtschaft), Veranstaltung: Wirtschaftswissenschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Allzuoft stellt sich die Frage, warum Wohlstand und damit auch das Vermogen so unterschiedlich, man neigt fast dazu zu sagen ungerecht, verteilt sind. Lateinamerika ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts der Kontinent mit den krassesten Einkommensunterschieden. Laut CEPAL (Comision Economica para America Latina y el Caribe, spanisch fur "Wirtschaftskommission fur Lateinamerika und die Karibik") lebten um 2000 etwa 35 Prozent der Sud- und Zentralamerikaner im Zustand der Armut oder gar des Elends. Wie kam diese Entwicklung zustande? Es heit, Konsum verhelfe zu Wohlstand, je mehr konsumiert wird, umso schneller steigert man den materiellen Wohlstand. Aber muss der materielle Wohlstand denn an erster Stelle stehen? Wird Wohlstand nicht auch an personlichen Wohlbefinden und Lebensqualitat gemessen? Ist dieser materielle Wohlstand, dem wir als Industrienationen verfallen sind und der uns niemals vollkommen befriedigen kann, uberhaupt erstrebenswert? Kann und mochte uberhaupt der in einer Industrienation lebende Mensch sich mit dieser Problematik auseinandersetzen beziehungsweise sein Konsumverhalten dahingehend andern, damit er anderen Menschen hilft? Mit dieser Arbeit mochte ich einen Gedankenansto geben, damit sich der Leser selber die Frage stellt, warum Konsum in den Industrienationen nicht ausreichend den Wohlstand in Schwellenlandern fordert, obwohl Wohlstand erstgenannter auf vielerlei Ressourcen dieser basiert? Warum versackt der Wohlstand auf dem Weg von den Industrienationen zu den Schwellenlandern, die okonomisch unterentwickelt sind, aber dennoch die Ressourcen, die Basis liefern? Musste nicht durch unseren bewussten Konsum der Flu des Konsums weiterflieen konnen? Musste es nicht im Interesse des Konsumenten sein, Wohlstand weiter zu
 

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