Gerichtsverhandlung und Strafe des jungen Helmbrecht

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GRIN Verlag, 2008 - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 1995 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: sehr gut, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg (Sprach- und Literaturwissenschaften), Veranstaltung: Mediavistik II: Wernher der Gartenaere: Helmbrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Wernher der Gartenaere im 13. Jahrhundert den "Helmbrecht" verfasste, herrschten raue Sitten im Deutschen Reich. Die Menschen hatten es mit einem stark zunehmenden Gewohnheitsverbrechertum zu tun, dem nicht nur Gesindel, sondern auch Adelige zustrebten. Der junge Helmbrecht bietet ein Paradebeispiel fur den moralischen Verfall. Er erhebt sich uber die als von Gott gegeben angesehenen Standesgrenzen, spielt sich als Ritter adeliger Herkunft auf und entwickelt sich zum Berufsverbrecher. Wernher kritisiert durch seine Hauptfigur sowohl die zunehmende Superbia als auch die Machtlosigkeit der Herrschenden bei der Verbrechensbekampfung. Aus didaktischen Grunden erhalt Helmbrecht die verdienten Strafen. Die Arbeit geht zunachst auf die Aufgaben des Herrschers und den Aufbau der Gerichtsbarkeit ein und erlautert dann anhand der Gerichtsverhandlung und Verurteilung Helmbrechts das Strafsystem."
 

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