Gertrudis Gómez de Avellanedas "Tres Amores": Sinnbild weiblicher Emanzipation oder romantisches Liebesdrama in 3 Akten?

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GRIN Verlag, 2011 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,0, Humboldt-Universitat zu Berlin (Institut fur Romanistik), Veranstaltung: Subjektentwurfe im spanischen Theater des 19. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: Tres Amores" von Gertrudis Gomez de Avellaneda ist das zweitletzte Drama, das ihrerseits veroffentlicht wurde, und markiert gleichzeitig den Schlussakkord ihrer schriftstellerischen Schaffensperiode; Tres Amores" (ursprunglich Los Tres Amores," in der revidierten Colleccion completa 1871] ist der Artikel elidiert) wurde 1858 uraufgefuhrt, wobei es zu einer heftigen Eskalation kam, in welcher Avellanedas Mann Domingo Verdugo schwer verletzt wurde. Das Stuck wurde nur massig von Publikum und Kritikern angenommen. Die Grunde fur deren Skepsis sind relativ ungenau bzw. Gegenstand vager Vermutungen. So mag gerade das uberraschende und wenig progressive Ende den Leser bzw. Zuschauer irritiert haben. Denn inhaltlich offenbart sich das Stuck unscharf als stereotypisches Liebesdrama: Einer Frau, die sich zwischen zwei Mannern, aber damit auch fur zwei unterschiedliche Leben, entscheidet. Tres Amores" ist gleich im Zuge mehrerer Faktoren wert, einer genaueren Analyse unterzogen zu werden. Zum einen - wie bereits erkennbar, wegen dessen zeitlich finaler Position in Avellanedas produktiver Phase, also aus externen Grunden. Zum anderen, weil die Protagonistin des Stuckes eine Frau ist, was zu dieser Zeit aufgrund des bestehenden Rollenbildes geradezu untypisch wenn nicht gar provokant war. Letzter Punkt spiegelt also den textimmanenten Gehalt wider. Uberhaupt erweist sich die Exposition Avellanedas aus dem Konzentrat spanischer Schriftsteller aus der Romantik als gewissermassen notwendig, da Avellaneda als erfolgreiche weibliche Schriftstellerin paradigmatischen Charakter aufweist, ist sie doch gewissermassen ein Unikum ihrer Zeit. Die Konflikte, mit denen sie sich konfrontiert sah, waren nichtsdestotr"
 

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