Gesammelte Abhandlungen über Entwickelungsmechanik der Organismen: Bd. Entwicklungsmechanik des Embryo

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Wilhelm Engelmann, 1895 - Embryology
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Page 156 - ... beschaffen und bestimmt localisirt sei. Durch Substanzverluste, welche dem Eie in diesen Entwicklungsphasen beigebracht wurden, musste, sofern der Eingriff überhaupt ertragen wurde, eine gewisse Aufklärung über diesen Punkt zu gewinnen sein. Daher versenkte ich, zum ersten Male im Frühjahr 1882, nicht ohne ein geheimes Bangen, die Spitze der Präparirnadel in das seine Furchung beginnende Ei und betrat damit einen neuen Weg der Forschung, welcher uns über manche wichtige Frage Aufklärung...
Page 771 - Grosse und Gestalt der Lawine steht, die unter Umständen aus ihr sich entwickelt. Dass aus dem Keime immer dasselbe entsteht, kommt daher, dass er immer unter dieselben äusseren Bedingungen gebracht ist".
Page 781 - Frosehgastrula und des zunächst daraus hervorgehenden Embryo ist von der zweiten Furchung an eine Mosaikarbeit und zwar aus mindestens vier vertikalen, sich selbständig entwickelnden Stücken.
Page 519 - Übertritt einer größeren Anzahl von Zellkernen (nebst Protoplasma?) aus der normal entwickelten Eihälfte, unter Vertheilung der eingewanderten Kerne in der ganzen Dottermasse, soweit diese nicht schon durch Abkömmlinge des ihr zukommenden Furchungskernes mit Kernen versehen ist, sowie unter nachträglicher Vermehrung dieser beiden Arten von Kernen. Dieser »Nucleisation« der operirten Furchungskngel folgt eine »Cellulation« nach, indem um jeden Kern eine Zellenabgliederung des Dotters vor...
Page 787 - Berührungsobene müssen dann die nachträglich gebildeten Stücke von seitlichen Körperhälften mit einander entsprechenden Theilen zusammentreffen, sofern die Bildung von beiden Seiten her annähernd gleichmässig erfolgt. Wir erhielten dann also auf eine secundäre Weise unvollkommene Doppelbildungen, welche dem in der Sache schon vonMeckel deutlich beschriebenen, von mir benannten Gesetz der doppelten Symmetrie der Organanlagen entsprechen.
Page 438 - Differenzirung und dem Wachsthum der verschiedenen Theile beruhen. Solche Anachronismen zeigen sich auch in der relativen Verzögerung oder Beschleunigung der Entwickelung der einzelnen Keimblätter gegeneinander, so dass z. B. bei noch ziemlich indifferenten Medullarwülsten manche sonst normalen Embryonen im Mittelblatt, im Entoblast und in Chorda dorsalis schon Formenbildungen aufweisen, wie sie normal erst gegen den Schluss des Medullarrohrs vorkommen. Es ist in diesen Fällen also eine deutliche...
Page 787 - Erfahrung die abhängige Differenzirung vor sich gehen könnte. Jede Antimere würde in dem Dotter unter Umwandlung desselben, räumlich successive fortschreitend so weit ein Stück der anderen Hälfte postgeneriren, bis beide Bildungen in der Medianebene des ganzen Eies zusammenstossen.
Page 865 - Kerns kann aber stets nur derart geschehen, dass alle Arten von Idioblasten vertreten bleiben. Nehmen wir an , diese Art der Bildung wäre an sich richtig, so genügt es für die Entwickelung eines typischen, den Eltern entsprechenden Organismus jedoch nicht, das „einige...
Page 64 - Erkenntniss strebende Wesen werden wir dringend wünschen, dass sich dieses Fundament von der Theorie der Continuität des Keimplasson immer mehr bewahrheiten möge.
Page 670 - von der Aequatorialebene bis zu den Niederschlägen steht bei constanter Concentration mit der Stromesdichtigkeit D in der Relation D . a . sin u = N, wo N eine Constante ist. Bei verschiedenen Concentrationen der Zinkvitriollösung von der Leitungsfähigkeit p ist N/p constant.

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