Gesammelte werke, Volume 10

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S. Fischer, 1909
 

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Popular passages

Page 11 - Wir mögen machen, was wir wollen, wir werden das Katzenjammergefühl nicht los; das ist alles bloß Sensationsobjekt für den raffinierten Mob oder Snob, wenn nicht gar für den affektierten Philister.
Page 142 - Kreuzstäben, einen langen Zug von Arbeitern führend. Lucifer, seine Fackeln jäh von sich breitend, eilt stürmisch auf die räuberischen Faune los, sodaß sie scheu die Amoretten freigeben und von der Straße rückwärts nach dem Zaun hin weichen; die Marketenderinnen flüchten in den Wald.
Page 183 - ... Mutter mit beiden Händen langsam das Kind über ihr Haupt. Der in dem Apfelbaum sitzende Engel, sanft sich herniederneigend, legt in die Hände des Kindes einen der blutroten Lichtäpfel; Venus wie Lucifer kreuzen die Arme, mit auswärts geschulterten Fackeln. Dann nimmt die Mutter das Kind mit seligem Lächeln an ihre Brust zurück, die knieenden Menschen erheben die Fackeln und Thyrsusstäbe, die Amoretten richten sich auf, das Orgelspiel wird immer brausender, Saturn sinkt rücklings wie...
Page 20 - Begreift, daß die Schönheit ein Machtmittel ist, und daß die eigenmächtigsten Künstler die machtvollkommensten Machthaber sind! Sucht euch nur dreist die besten aus und richtet mit ihnen Festhäuser ein, die eure standesbewußten Häupter mit der selbstherrlichsten Glorie umgeben!
Page 67 - Esel, auf dem in mattblauer ärmlicher Kleidung eine blasse Frau mit einem halbnackten Kindlein sitzt...
Page 21 - Dann werden nicht mehr Kritiker, die ein Metier aus der Skepsis machen, sondern Glaubensgemeinden das Kunsturteil fällen.
Page 36 - Väter und Mütter. Kinder und Kindeskinder. ORT UND ZEIT: Die Ewige Roma.

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