Gescheiterte Kanzlerkandidaten: Von Kurt Schumacher bis Edmund Stoiber

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Daniela Forkmann, Saskia Richter
Springer-Verlag, Mar 27, 2007 - Political Science - 439 pages
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Erfolgreiche Kanzlerkandidaten der Bundesrepublik waren Konrad Adenauer, Willy Brandt oder Helmut Kohl. Als Regierungschefs haben sie Geschichte gestaltet, an der Spitze christ- oder sozialdemokratisch geführter Koalitionen gestanden. Ihre Präsenz ist uns selbstverständlich. Doch beinahe hätten die deutschen Bundeskanzler Kurt Schumacher, Franz Josef Strauß, Oskar Lafontaine oder Edmund Stoiber geheißen. Warum diese jedoch bei dem Versuch scheiterten, ins Machtzentrum der deutschen Politik, das Kanzleramt, vorzudringen, ergründet der zweite Band der Göttinger Studien zur Parteienforschung. Was hat die Nominierung der Kandidaten begünstigt? Wie verlief der Wahlkampf? Und warum haben sie die politische Bühne am Wahltag als Verlierer verlassen? Neben biographischen Wurzeln, generationellen, persönlichen und politischen Prägungen beachten die Analysen gesellschaftliche Bedingungen, einschneidende Ereignisse im Wahljahr, parteiinterne, konkurrenz- und medienpolitische Konstellationen. Im Focus stehen die Fragen nach den Möglichkeiten politischer Führung und den Ursachen des Scheiterns, die die erfolglosen Kanzlerkandidaten zu "tragischen Helden" der deutschen Politik haben werden lassen.
 

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Contents

Daniela Forkmann Saskia Richter
15
Ohne Alternative
28
Im 30ProzentTurm
41
Franz Walter
45
Das modernere Modell
55
Matthias Micus
62
Der Wahlkampf 1961
77
Die Kraftquelle versiegt Probleme durch das Amt
100
Scott Gissendanner Dirk Vogel
261
Die politische Lage
263
Die Nominierung
274
Eine Fehleranalyse in vier Abschnitten
283
Nach dem Scheitern
289
Michael Schlieben
296
Der Wahlkampf
305
Fazit
321

Der Wahlkampf 1965
107
Kontinuität im Wandel die Veränderung Brandts nach
133
Daniela Forkmann
141
Die Nominierung des Kanzlerkandidaten
149
Der Wahlkampf
158
Die Niederlage
170
Michael Koß
174
Taktische Fähigkeiten Kohls Nominierung
185
Themenloses Personalplebiszit Der Wahlkampf
191
Die Niederlage
197
Saskia Richter
202
Der erste Kanzlerkandidat der CSU
214
Polarisierung als Erfolgsmodell?
221
Die Niederlage deutlich aber nicht desaströs
230
Torben Lütjen
236
Wahlkampf
250
Wahlergebnis und Konklusion
257
Stephan Klecha
323
Der Westerwälder
329
Schneller Zugriff auf die Kanzlerkandidatur
335
Die Niederlage vom 16 Oktober 1994 Anfang vom Ende
350
Sebastian Fischer
356
Ministerpräsident in Bayern Oppositionschef im Bund
363
Der Wahlkampf
372
Der gescheiterte Kanzlerkandidat Stoiber
386
Tim Spier
392
Guido Westerwelle
403
Die Kanzlerkandidatur von Westerwelle und ihre
411
Fazit
421
Peter Lösche
424
Das Holz aus dem Kanzlerkandidaten geschnitzt sind
427
Gescheiterte Kanzlerkandidaten
433
Copyright

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About the author (2007)

Daniela Forkmann ist Politikwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Göttingen. Saskia Richter ist Doktorandin an der Universität Göttingen und Stipendiatin der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. Sie arbeitet an einer Biographie über die Grünen-Politikerin Petra Kelly.

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