Geschichte als Gewaltzusammenhang in Friedrich Dürrenmatts 'Romulus der Große'

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GRIN Verlag, 2010 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universitat Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte des Romischen Reiches ist einer der zentralen Bereiche vor allem der Ge-schichtswissenschaft, jedoch wird dieses Thema auch in vielen anderen wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Disziplinen rezipiert. Fur die Germanistik wird diese histori-sche Thematik u.a. relevant bei der Behandlung von Dramen mit historischen Stoffen. Friedrich Durrenmatts Komodie Romulus der Grosse"1 bedient sich dieser historischen Motive, indem es den letzten romischen Kaiser Romulus als Hauptfigur des Dramas agie-ren lasst. Aus dem letzten Tag des Romischen Reiches wird somit ein groteskes Zerrbild der Historie. Das Thema dieser Arbeit soll daher die Frage sein, inwiefern Durrenmatt Geschichte in seinem Drama verarbeitet und welche Bedeutung Individuen fur den Verlauf der Geschich-te haben. Dies veranlasst zu der These, dass Geschichte zu einer Abfolge von Gewaltzu-sammenhangen konstruiert wird, was sich einerseits im Handeln bzw. Nicht-Handeln der einzelnen Charaktere im Drama zeigt, aber auch in den zeithistorischen Anspielungen vor dem Hintergrund des 20. Jahrhunderts. Diese Gewaltzusammenhange perpetuieren sich fortgehend und die einzelnen Individuen, ob Kaiser oder Kammerdiener, konnen den Ver-lauf der Geschichte in dieser spezifischen Geschichtsauffassung nicht beeinflussen. Im Folgenden sollen daher die spezifische Form der Komodie, wie sie in Romulus der Grosse" verwirklicht wird, sowie die verschiedenen Charaktere auf der Figuren- und auf der teils abweichenden Textebene analysiert werden. In einem weiteren Schritt wird Bezug genommen auf den vierten Akt als inhaltlichen Bruch, der die spezifische Konzeption von Geschichte deutlich markiert. Diese Konzeption geschieht auf einer textuellen Ebene, es soll jedoch auch versucht werden, Zusammenhange zur konkreten Zeithistorie Durrenmatts zu beleuchte
 

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Contents

Einleitung
2
Motivationen der zentralen Charaktere
8
Der vierte Akt als inhaltlicher Wendepunkt
13
Fazit
21
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