Geschichte der Deutschen post von ihren aufängen bis zur gegenwart: Dem Deutschen volke erzählt und seinen postbeamten gewidmet

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J. Bacmeister, 1889 - Postal service - 479 pages
 

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Page 445 - Uns aber und Unseren Nachfolgern an der Kaiserkrone wolle Gott verleihen, allzeit Mehrer des Deutschen Reiches zu sein, nicht an kriegerischen Eroberungen, sondern an den Gütern und Gaben des Friedens auf dem Gebiete nationaler Wohlfahrt, Freiheit und Gesittung.
Page 100 - Du, du liegst mir im Herzen, du, du liegst mir im Sinn. Du, du machst mir viel Schmerzen, weißt nicht, wie gut ich dir bin.
Page 410 - Sekten, zuwider ist, zu unterdrücken, was die Moral und gute Sitten beleidigt, dem fanatischen Herüberziehen von Religionswahrheiten in die Politik und der dadurch entstehenden Verwirrung der Begriffe entgegen zu arbeiten; endlich zu verhüten, was die Würde und Sicherheit, sowohl des Preußischen Staats, als der übrigen deutschen Bundesstaaten, verletzt.
Page 103 - Postillone aus der Welt verschwanden, um als „deutsche" Postillone fortzuleben, immerhin die Tage bis zum „letzten Postillon" noch fern; allein der Postillon hat im heutigen Verkehrsleben die Bedeutung nicht mehr, die er vordem besessen; denn „Jetzt rennt der Dampf, jetzt brennt der Wind, Jetzt gilt kein Früh und Spat, Die Sonne malt uns blitzgeschwind, Brief schreibt der Kupferdraht. „O neues Rüstzeug, alter Kampf! Wo treff' ich Glück und Ruh ? ... . O Erdenphosphor, Gas und Dampf! Fahr...
Page 438 - Niedchen, vorgestern habe ich mit vielem Dank Deinen Brief und die Nachricht von Euer aller Wohlsein erhalten. Vergiß aber nicht, wenn Du mir schreibst, daß die Briefe nicht bloß von mir, sondern von allerhand Postspionen gelesen werden, und tobe nicht so sehr gegen einzelne Personen darin, denn das wird alles sofort wieder an den Mann gebracht und auf meine Rechnung geschrieben; außerdem thust Du den Leuten unrecht.
Page 86 - Dummes Zeug! Ich lasse täglich diverse sechssitzige Posten nach Potsdam gehen und es sitzt Niemand drinnen, nun wollen die Leute gar eine Eisenbahn dahin bauen ! Wenn sie ihr Geld absolut los werden wollen, so werfen sie es doch lieber gleich zum Fenster hinaus, ehe sie es zu solchen unsinnigen Unternehmungen hergeben.
Page 100 - ... findst du nit. Die Trommel schlug zum Streite, Er ging an meiner Seite In gleichem Schritt und Tritt. Eine Kugel kam geflogen; Gilt's mir oder gilt es dir? Ihn hat es weggerissen, Er liegt mir vor den Füßen, Als wär's ein Stück von mir. Will mir die Hand noch reichen, Derweil ich eben lad' : „Kann dir die Hand nicht geben, Bleib du im ew'gen Leben Mein guter Kamerad!
Page 151 - Korrespondenz zu. Ebenso steht dem Reiche die Regelung des Post- und Telegraphenverkehrs mit dem Auslande zu, ausgenommen den eigenen unmittelbaren Verkehr Bayerns, beziehungsweise Württembergs mit seinen dem Reiche nicht angehörenden Nachbarstaaten, wegen dessen Regelung es bei der Bestimmung im Artikel 49 des Postvertrages vom 23. November 1867 bewendet.
Page 250 - Zustande erhalten werden, in welchem sie sicb, ihrer Ausdehnung und Ausübung nach, zur Zeit des Lüneviller Friedens befanden.
Page 60 - Das fürstliche Haus Thurn und Taxis bleibt in dem durch den Reichsdeputationsschluß vom 25. Februar 1803 oder spätere Verträge bestätigten Besitz und Genuß der Posten in den verschiedenen Bundesstaaten, so lange als nicht etwa durch freie Uebereinkunft anderweitige Verträge abgeschlossen werden sollten.

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