Geschichte der Einführung und Verbreitung der Reformation: in den Herzogthümern Schleswig-Holstein bis zum Ende des sechszehnten Jahrhunderts

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G. E. Rolte (Heroldsche Buchhandlung), 1867 - 537 Seiten
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Seite 267 - Nehmet hin und esset, das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Gedächtnis! — Desselbigengleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl, dankte und gab ihnen den und sprach: Nehmet hin und trinket alle daraus; dieser Kelch ist das Neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
Seite 239 - Wahrlich, wahrlich ich sage dir : Es sei denn, daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
Seite 267 - Christi, da er sagt: das ist mein Leib, der für euch gegeben wird, das ist mein Blut, das für euch vergossen wird als ein neues ewiges Testament.
Seite 472 - Ich salbe Dich mit dem Oele des Heils.» Dann fragt er den Täufling: «Glaubst Du an Gott?» Auf diese Frage antworten die Pathen: «Ich glaube.» Während einer der Pathen das Kind hält, giesst der Priester dreimal in Kreuzesform gesegnetes Wasser auf das Haupt mit dem Spruch: «Ich taufe Dich im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.
Seite 536 - Luther ihn im Paulinischen Sinne verstand, und unter den guten Werken verstand er den kindlichen Gehorsam gegen Gott, in dem sich das gläubige Gemüth äußern solle, während Luther bei seiner Polemik gegen die guten Werke dieselben in dem Sinne und in der ihnen zugeschriebenen Bedeutung in der katholischen Kirche vor Augen hatte. Daher kamen beide zu ganz verschiedenen Resultaten, zumal da auch die Auffassung des Wesens der Kirche bei beiden verschieden war, und...
Seite 410 - Brockdorf, welches für die größte Glocke schweres Geld an die Landesregierung zahlen mußte. Mit Nordfriesland wurde darin eine Ausnahme gemacht, daß Christian III. 1536 von jeder Kirche nur Eine Glocke nahm und sie nach Husum bringen ließ. Der Ertrag aus dem, was so die Kirchen dem Staate einbrachten, war nicht unbedeutend. Selbst die Kirchen wurden von der Landesherrschaft theils verschenkt, z. B. die zum Grauen Kloster in Schleswig gehörige Paulskilche an die Bürgerschaft zu einem Rathhause,...
Seite 410 - Paulskilche an die Bürgerschaft zu einem Rathhause, theils an die Gemeinden verkauft, z. B. 1547 die große Kirche auf Pellworm an die Kirchspielseinwohner für 1000 Mark von Herzog Hans. Wo das Kirchengeräth zum Besten der Kirche selbst verkauft wurde, geschah dieses nur mit Bewilligung und als Gunstbezeugung der Regierung, wie z. B. der Staller Marquard Seestede im Namen des Landesherrn den Pellwormern erlaubte...
Seite 166 - Dichtere» ui, ohne welche man doch wohl wissen und lehren kann, was einem Christen gebühret, welches er zumal wenig und gar selten rühret. Demnach ist meine untertbänige Vermahnung, EFG wolle mit Ernst die Einträchtigkeit der Lehre, foddern, und solche...

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