Geschichte der Erziehung und Auswirkungen dieser auf das Kind: Von der Antike bis zu neuesten Ansätzen

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GRIN Verlag, Jun 22, 2010 - Family & Relationships - 10 pages
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Von der Kindheit und Erziehung in Antike über Mittelalter bis Gegenwart. Ab dem 19. Jhdt. die Erziehungstrends detailierter ausgeführt; mit dem modernen Erziehungsmodell von Hurrelmann wird abgeschlossen. Mit ‚Kindheit’ wird der Zeitraum bis zum siebten bzw. wenn der Begriff weiter gefasst wird, bis zum vierzehnten Lebensjahr gesehen (Büchner, 1985, S. 11). Diese Zeit wurde in verschiedenen Zeiten unterschiedlich bewertet. Ob es einen ständigen Fortschritt im Umgang mit Kindern gibt ist umstritten. In der Antike und früher hatte das Kind keinen großen gesellschaftlichen Wert, Kindermord war sozial akzeptiert (Petzold, M. 1999. Entwicklung und Erziehung in der Familie. Hohengehren: Schneider. S. 9ff. Zit. N. Bumsenberger, 2001, S. 15). Bei den Griechen und den Römern, wie auch in vielen Naturvölkern wurde das Kind durch gewisse Initiationsriten zum Erwachsenen. (Büchner, 1985, S. 13) Im Mittelalter gab es diese Differenzierung nicht, Kinder wurden als ‚kleine Erwachsene’ gesehen. Das Kind bewegt sich sobald es laufen und sprechen kann ohne ‚Sonderbehandlung’ in der Welt der Erwachsenen, „Das Leben selbst ist die Schule für das Leben“. (Büchner, 1985, S. 13f) Wie sich dieser Erziehungsstil auf die Menschen ausgewirkt hat ist schwer zu eruieren. Im 18. Jahrhundert kam es jedenfalls zur Vermutung dass dieses ‚freie Sein’ der Kinder dem späteren Verhältnis von Herrschaft und Untertanen nicht zuträglich sei, dies führte zu einem Ermahnen zur Erziehung. (Büchner, 1985, S. 27) In der vorindustriellen feudalen Gesellschaft kann man 2 Haushaltsformen unterscheiden, die Haushaltsfamilie mit Produktionsfunktion und die Haushaltsfamilie ohne Produktionsfunktion. Haushaltsfamilien ohne Produktionsfunktion waren meist Kernfamilien (nur Eltern und Kinder), arm und arbeiteten außerhalb des Hauses. Auch ihre Kinder arbeiteten mindestens mit 10 Jahren z.B. schon als Hirten oder Dienstboten. Haushaltsfamilien mit Produktionsfunktion waren Bauern, Geschäftsmänner, Richter, Händler, Bankiere; Haushalt bestand entweder nur aus Kernfamilie oder auch Gesellen, Diener und ähnliches. (Nave-Herz, 2004, S. 43ff.) [...]
 

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Aggression Anleitung anstatt antiautoritären Erziehung Antipädagogik Arbeiterfamilien arbeiteten aufgrund Authoritativ-partizipativer Erziehungsstil autoritärer Stil Bauer bedarf Bedeutung Bedürfnisse des Kindes Beeinflussung Behr Belang Bereiche bestrafe Beziehung Büchner Bürgerliche Gesellschaft bürgerlichen Familien Demokratie direkt Durchsicht Eigenschaft Einsatz elterlicher Autorität Emotionale Wärme emotionalen Bindungen empfunden Ende Entwicklung Erziehungsperson Erziehungsziel Faktor familiäre Feudalgesellschaft Freiheit Gehorsam gemeinsame Arbeit generell gereizt Geschichte gesehen Gesellen gesetzt gibt Haus Haushalt Haushaltsfamilie mit Produktionsfunktion Haushaltsfamilie ohne Produktionsfunktion hoch Hohe Hürrelmann Jahrhundert Kindem sollen Kinder reagieren Kindersterblichkeit Kindheit kindlichen Klare Regeln komplexer Kontrolle kontrollierende Konzept körperliche Strafen Leben Lebensraum Leitung Lenken Lewin magische Zieldreieck massiv Menschen Mittelalter Motivation Nave-Herz niedrig Pädagogik permissiver Stil Schule Seitz Selbstkontrolle Selbstständigkeit Selbstzwang sowie soziale Verantwortlichkeit später ständigen stark berücksichtigt steigendem steigt strengen Erziehung Studien subtiler tun soll Typisierung Umgang unfrei Unterschied Vater Verantwortlichkeit und Leistungsfähigkeit Verbleiben Verhalten Verhaltensweise Vermitteln viel vorindustriellen Walterscheid-Kramer Welt der Erwachsenen wenig gefördert Wert Wertschätzung wohl Wohlstand Wohnen Zimmer

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