Geschichte der K. K. Gesellschaft der aerzte in Wien von 1937 bis 1888: Bei gelegenheit des fünfzigjährigen jubiläums

Front Cover
A. Hölder, 1889 - Austria - 108 pages
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 46 - Ich habe die bisher sehr schwierige, nur bei einzelnen gesunden Individuen ausnahmsweise gelungene und für praktisch unverwendbar gehaltene Untersuchung des Kehlkopfes mittelst eines kleinen, in den Rachen eingebrachten Spiegels in einen allgemein brauchbaren Behelf der medicinischen Praxis umgewandelt." Von der Pariser Akademie erhielt sowohl Türck als Czermak 1861 eine ehrenvolle Erwähnung und vom Monthyon-Preise je 1200 Francs zuerkannt. Vom Prioritätsstreite aber grollte es noch lange in...
Page 24 - Staatsarzneikunde" heraus und war Hauptredacteur der vom Doctorencollegium der medicinischen Facultät in Wien seit 1855 herausgegebenen „Oesterr. Zeitschrift für praktische Heilkunde''. Von seinen Schriften citiren wir : „Darstellung der Medicinalverfassung in den kk Staaten Oesterreichs in Beziehung auf den Wirkungskreis der Kreiswundärzte, der Civil-, Stadt- und Landwundärzte und der Landes-Thierärzte etc." (Wien 1830) — „Beobachtung über die Wirkung der Soolenbäder
Page 26 - Bezirksarzt in der Rossau und musste in Folge dessen die Herausgabe der Zeitschrift aufgeben. Von 1844 — 48 war er Docent für gerichtliche Medicin und Psychologie bei der juristischen Facultät, wurde 1848 Professor extraordinarius, 1866 ordinarius und 1870 mit dem Titel eines kk Regierungsrathes in den Ruhestand versetzt , nachdem er in früheren Jahren vielfach von den Ministerien der Justiz, des Inneren und des Unterrichtes mit wissenschaftlichen Missionen in's Ausland, zum Studiren der Sanitäts-,...
Page 10 - Leben treten sollen, gedenkt sich die ärztliche Gesellschaft in die Fakultät aufzulösen, und derselben ihr Vermögen, den von dem s. Hofrathe Ritter v. Wirer gestifteten Aushilfsfond für dürftige Mitglieder der Gesellschaft, ihre Bibliothek, ihre Zeitschrift, ihr Mobiliar oder anderes Besitzthum zu überantworten. 4. Indem die ärztliche Gesellschaft, die Förderung der Interessen des ganzen Standes im Auge, auf jedes einer selbstsüchtigen Deutung fähige Abschliessen freudig verzichtet , will...
Page 24 - ... daselbst 1821 zum Professor der theoretischen und praktischen Medicin am kk Lyceum, sowie zum Primararzt des Johannesspitales und des Irrenhauses ernannt. Im Jahre 1831 wurde er als Professor der allgemeinen Pathologie und Pharmakologie nach Wien berufen und wurde daselbst 1834 Decan der medicinischen Facultät, Protomedicus in Niederösterreich, sowie Regierungsrath und Sanitätsreferent bei der niederösterreichischen Regierung.
Page 24 - Wirkungskreis der Kreiswundärzte, der Civil-, Stadt- und Landwundärzte und der Landes-Thierärzte etc." (Wien 1830) — „Beobachtung über die Wirkung der Soolenbäder" (Beobacht. u. Abhandl. österr. Aerzte, 1828, Bd. VI) — „Beitrag zur Kenntniss des Kretinismus im Salzburgischen" fMed. Jahrb. d. österr. Staates, 1830) — „Wissenschaftliche Nachrichten, die Cholera in Wien betreffend" (Wien 1831( — „Darstellung der Brechruhr-Epidemie in Wien, wie auch in Oesterreich unter der Enns...
Page 26 - Ueber Epidemien und Contagionen", „Beiträge zur Diagnostik dunkler Krankheitszustände des Hirnes nebst Sectionsbefunden nach Beobachtungen im kk allgem. Krankenhause." Ausser anderen Arbeiten auch eine Abhandlung über „Querulanten- Wahnsinn" und zwei Denkreden über Crato von Kraftheim und Bernt. Neben der begeisterten Pflege seiner Specialfächer, namentlich der gerichtlichen Medicin und Psychiatrie machte er gelehrte Studien in der Theologie, Philosophie, Geschichte und in Sprachen. Er starb...

Bibliographic information