Geschichte der Musik in Italien, Deutschland und Frankreich: Von den ersten christlichen Zeiten bis auf die Gegenwart

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H. Matthes (F.C. Schilde), 1875 - Geschichte - 622 pages
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Page 115 - Wär' nicht das Auge sonnenhaft, Wie könnten wir das Licht erblicken? Lebt' nicht in uns des Gottes eigne Kraft, Wie könnt' uns Göttliches entzücken ? So in dem Entwurf einer Farbenlehre ( Jubiläums-Ausgabe Bd.
Page 337 - O Mutter! Was ist Seligkeit? O Mutter! Was ist Hölle? Bei ihm, bei ihm ist Seligkeit, Und ohne Wilhelm Hölle! Lisch aus, mein Licht, auf ewig aus ! Stirb hin, stirb hin in Nacht und Graus ! Ohn' ihn mag ich auf Erden, Mag dort nicht selig werden.
Page 32 - Gott ist ein Geist, und die Ihn anbeten, müssen Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
Page 244 - Ich glaubte, die Musik müsse für die Poesie Das sein, was die Lebhaftigkeit der Farben und eine glückliche Mischung von Schatten und Licht für eine fehlerfreie und wohlgeordnete Zeichnung sind, welche nur dazu dienen, die Figuren zu beleben, ohne die Umrisse zu zerstören.
Page 257 - Trennung man an die Verbindung fast gar nicht mehr denkt, oder wenn man ja noch daran denkt, man die eine Kunst nur noch zu einer Hülfskunst der anderen macht, und von einer gemeinschaftlichen Wirkung, welche beide zu gleichen Theilen hervorbringen, gar- Nichts mehr weiss".
Page 142 - Singet dem HERRN ein neues Lied, singet dem HERRN, alle Welt! Denn Gott hat unser Herz und Muth fröhlich gemacht durch seinen lieben Sohn, welchen er für uns gegeben hat zur Erlösung von Sünden, Tod und Teufel. Wer solchs mit Ernst glaubet, der kanns nicht lassen, er muß fröhlich und mit Lust davon singen und sagen, daß es Andere auch hören und herzu kommen.
Page 139 - Musici heißen) hersinget, neben welcher drei, vier, oder fünf andere Stimmen auch gesungen werden, die um solche schlechte, einfältige Weise oder Tenor gleich als mit Jauchzen rings herum her spielen und springen, und mit mancherlei Art und Klang dieselbige Weise wunderbarlich zieren und schmücken, und gleich wie einen himmlischen Tanhreue...
Page 336 - ... seiner selbst und aller ihn umgebenden Dinge. Er kleidet sich mit großen Perücken und Reifröcken, um über seinen natürlichen Körperwuchs hinauszukommen. Schlösser und Kirchen müssen größere Ausmaße haben als die Bauten der Renaissancezeit. Nicht zufällig versuchen die deutschen Kurfürsten in der zweiten Hälfte des 17. und der ersten des 18. Jahrhunderts Königswürden in oder außerhalb Deutschlands zu erreichen. Sie sind mit ihrem bisherigen Stand nicht zufrieden und möchten näher...
Page 287 - Ich glaube, hier werden wir nicht viel ausrichten. Ich habe bey der Tafel zu Nymphenburg heimlich mit dem Churfürsten gesprochen. Er sagte mir. Jetzt ist es noch zu früh.
Page 139 - ... nichts seltsameres in der Welt sei, denn ein solcher Gesang mit viel Stimmen geschmückt. Wer aber dazu keine Lust noch Liebe hat...

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