Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter: vom fünften Jahrhundert bis zum sechzehnten Jahrhundert, Volume 4

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Page 644 - Nikolaus, dem dies Haus gehört, war des wohl eingedenk, daß der Ruhm der Welt eitel sei. Es zu erbauen, trieb ihn weniger Ehrgeiz als der Wunsch, den Glanz des alten Rom zu erneuern. In einem schönen Hause gedenke des Grabes ! und daß du nicht lang darin zu wohnen habest. Auf Flügeln fährt der Tod daher. Keines Menschen Leben ist ewig. Unser Bleiben ist kurz und federleicht unser Lauf. Ob du auch dem Winde entflöhest, dein Tor hundertfach verschlössest und mit tausend Wächtern umstelltest,...
Page 240 - Glänze du warst, lehren Ruinen im Staub. »Deine prangende Größe zerstörte die Zeit, und es liegen »Kaiserpaläste und auch Tempel der Götter im Sumpf.
Page 240 - Welche mit dreierlei Kunst, mit der Kraft, dem Gesetz und dem Schutze Frevler und Feinde bezwang, dauernde Freunde gewann ; Die als Hort in der Wiege die sorgenden Führer bewachten, Deren Wachstum die Lust gastlicher Scharen genährt; Der in den Schoß Triumphe die Konsuln und Gnaden das Schicksal, Meister die Blüten der Kunst, Schätze geschüttet die Welt: Hin ist, wehe! die Stadt! nun schau' ich ihre Ruinen, Und nachsinnend bewegt ruf ich: Roma, du warst!

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