Geschichte der Universität Heidelberg, Volume 1

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Popular passages

Page 455 - Es ist das Heil uns kommen her von Gnad und lauter Güte; die Werk die helfen nimmermehr, sie mögen nicht behüten. Der Glaub sieht Jesum Christum an, der hat gnug für uns all getan, er ist der Mittler worden.
Page li - Geschichte der Neckarschule in Heidelberg von ihrem Ursprünge im 12. Jahrhunderte bis zu ihrer Aufhebung im Anfange des 19. Jahrhunderts. Bearbeitet nach handschriftlichen Quellen und nebst den wichtigsten Urkunden herausgegeben von JF Hautz.
Page 348 - Warum Adam im Paradiese von einem Apfel und nicht von einer Birne gegessen? Ob Christus auch in der Form eines Kürbisses oder eines Weibes oder eines Esels hätte erscheinen und wie er in diesen Gestalten hätte predigen oder Wunder thun können? Ob Gott etwas Geschehenes ungeschehen machen könne, z. B. aus einer Hure eine reine Jungfrau usf (S.
Page 368 - Der deutsche Humanismus und der italienische haben vieles gemeinsam, aber in einem Punkte weichen sie auffällig auseinander: die Frucht der klassischen Studien war in Italien ein religiöser Indifferentismus, ja ein heimlicher Krieg der Ungläubigkeit gegen Glauben und Kirche, in Deutschland dagegen erwecken sie gerade eine neue Regsamkeit auf den Gebieten der Theologie und des kirchlichen Lebens.
Page 93 - Nachweisungen über die Sitten und das Betragen der Tübinger Studirenden während des 16. Jahrhunderts.
Page 120 - Wenn ein Unglücklicher mich fragte, wo er leben müsste, um dem lauernden Kummer dann und wann eine Stunde zu entrücken, so nenne ich ihm Heidelberg; und wenn ein Glücklicher mich fragte, welchen Ort er wählen sollte, um jede Freude des Lebens frisch zu kränzen, so nenne ich ihm abermals Heidelberg.
Page 259 - Bucher in der heyligen geschriffte, in geystlichen und werntlichen rechten, in der Arczenye, die er in siner liberye uff der bürge Gettenpuhel ober heydelberg gelegen hat und haben sal, dem Studio zu heydelberg geben und gesaczt also, das man dieselben Bucher, nachdem er von dieser weite gescheiden ist, czu dem heyligen geiste in eine liberye, die man darinne machen wirdet, legen, und die mit ketten und schlössen wol verwaren und versichern sal, daz die darinne bliben, und nit dar uss in kheines...
Page 42 - Hand in Hand geht und die Sphäre und die Gränzen richtig erkennt, in welchen er sich in dieser seiner Thätigkeit zu halten hat, so lange durchdringen sich auch die Einflüsse des kirchlichen und staatlichen Princips im Universitätsleben, halten die Einheit desselben aufrecht und vermitteln seinen Einfluss nach beiden Seiten hin auf Kirche und Staat. Erst in neuester Zeit ist der Einfluss des kirchlichen Princips auf die Universitäten überwiegend zurückgetreten, so...
Page li - Zur Geschichte der Universität Heidelberg, nebst einigen darauf bezüglichen , noch nicht gedruckten Urkunden.
Page ii - Sprechen oder Lehren, das nur einer bestimmten Zeit und Menge dient, zu bewachen: wo kann er den Hebel, der die hörende Volksmasse bewegt, besser ansetzen als auf der Akademie, wo der künftige Lehrer des Volks selber erst gelehrt wird und der Säemann gesäet, nicht der Same? Ein akademischer Lehrer wirkt bei gleichen Kräften tiefer in den Staat hinein und hinunter als tausend Autoren, die er noch dazu mit bilden half; auf seinem Lehrstuhle dreht er eine Spinnmaschine von tausend Spindeln um.