Geschichte des Golfstroms und seiner erforschung von den al̈testen zeiten bis auf den grossen amerikanischen bürgerkrieg: Eine monographie zur geshichte der oceane und der geographischen entdeckungen

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C.E. Mul̈ler, 1868 - Gulf Stream - 224 pages
 

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Page 224 - UNIVERSITY OF CALIFORNIA LIBRARY BERKELEY Return to desk f rom which borrowed. This book is DUE on the last date stamped below. LD 21-100m-7,'52(A2528sl6)476 l YC 52626 M11A034 PF 3l 37 PS...
Page 36 - und dabei etwas mehr von der Küste abkamen, gewahrten alle drei Schiffe an dem folgenden Tage (den 22. April) eine Strömung, gegen welche ') Siehe Herrera Dec. IL VII. c. I. sie nicht an konnten, obwohl sie den Wind mit sich hatten. Es hatte zwar den Anschein, als ob sie gut vorwärts kämen. Aber sie erkannten bald, dass sie zurückgetrieben würden, und dass der Strom mehr Gewalt habe, als der Wind. Zwei von den Schiffen, welche etwas näher bei der Küste waren, konnten vor Anker gehen, aber...
Page 18 - Golf-Krauter- \Viese hinab vordrangen. Ihre Flotten haben im Laufe der Jahrhunderte häufig Gewässer durchkreuzt, die unter dem Einflüsse unseres Golfstromes liegen und ihre Seefahrer mögen von diesen Strömungen Vortheile und Nachtheile erfahren haben, obwohl wir in den Werken ihrer Geographen und Naturforscher, die sich viel häufiger mit der mehr in die Augen fallenden Erscheinung der Ebbe und Fluth beschäftigten, keine Anspielungen auf in jenen Gegenden existirende Strömungen finden.
Page 72 - von dem Schwänze eines westindischen. Orkans" auf die Korallenriffe der Bermudas geworfen war. Somer und Gates nahmen diese Inseln für den König von England in Besitz, erbauten während des Winters 1609 — 1610 zwei kleine Fahrzeuge und segelten dann nach Chesapeake-Bai hinüber, indem sie so den Golfstrom in einer Weise und in einer Linie durchschnitten, in welcher er zuvor noch von Niemandem durchschnitten worden war. „Sie machten unterwegs verschiedene nautische Beobachtungen."2) In demselben...
Page 95 - Meerestiefen, Sandbänke, Riffe, „Brecher", Winde und andere Oceanische Gegenstände wurden auf den Karten schon längst gewöhnlich durch Inschriften, Zeichen und Figuren dargestellt, als bildliche Bezeichnungen der Strömungen noch sehr selten waren, mit einziger Ausnahme, wie ich sagte, jenes nie auf den alten Karten vergessenen Maal-Stroms an der Küste von Norwegen. Als den nächsten Schritt in der Entwicklung des kartographischen Gemäldes des Golfstromes mögen wir den Versuch betrachten,...
Page 90 - Mackenzie, der wahrscheinlich die Idee der Möglichkeit einer freien Fahrt nach Indien durch den Norden unterstützen wollte, hielt sich überzeugt, dass sie von dort kämen. „Es scheint mir wahrscheinlicher", sagt er, „dass sie auf der nördlichen Route von den östlichen Ländern gekommen sind, als auf dem andern Wege
Page 99 - dass Niemand sich die Mühe gäbe, eine bedeutende Anzahl von Beobachtungen und Thatsachen über Strömungen zu sammeln und zu vergleichen, und Niemand auch sich der Arbeit widme, zuverlässige Beobachtungen über die Schnelligkeit und Richtung der Strömungen anzustellen.
Page 60 - Randes der Bahamas. Ja einige von ihnen gingen sogar noch um das Westende von Cuba herum, indem sie auf diese Weise mit dem Golfstrom seiner ganzen Länge nach segelten. Dies that z. B. Master John White im Jahre 1590. Dieser intelligente Mann, der schon früher einmal als Gouverneur von Roanoke in Virginien gewesen war, hat in seinem Tagebuche über diese Reise eine sehr interessante Bemerkung: „Auf der Fahrt längs der Ostküste von Florida hinab verloren wir", so sagt er, „dies Land aus dem...
Page 74 - Dies brachte ihn auf die Vermuthung, dass dort irgend eine Fluth oder Strömung sein müsse, die ihn nordwärts getrieben habe." — „Und diejenigen", setzt er hinzu, „welche die zweite Wache hatten, sagten, dass sie während ihrer Wache einen rauschenden Wasserlauf („a race") sahen, und dass sie bemerkten, wie das Schiff heftig nordwärts getrieben wurde, während nicht der geringste Luftzug vorhanden gewesen."') Argall scheint nicht geglaubt zu haben...
Page 41 - ... nach West-Indien vor der sogleich zu erwähnenden Entdeckung der Golfstrom-Fahrt durch Alaminos von den Strömungen beeinflusst wurden, sagt derselbe Peter Martyr: dass man die ganze Karibische See mit ihren Strömungen fahrend von Osten nach Westen in 4 oder 5 Tagen durchsegeln könne.') Aber die Rückkehr von da, sagt er, sei in Folge des conträren Laufs der Gewässer so mühselig und schwierig, dass es scheine, „als ob die Schiffe einen hohen Berg hinaufsegeln und gegen die Gewalt des Neptunus...

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