Geschichte des dreissigjährigen Krieges, Volume 3

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F. Tempsky, 1878 - Thirty Years' War, 1618-1648
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Page 161 - Pascha's und sogar des Mufti in freundschaftliche Beziehungen zu den Königen von Frankreich und England und zu der Republik Holland getreten, er wolle auch den König Friedrich in diesen Bund aufnehmen und jeden als Feind behandeln, der ihn anfeinden würde. Aus diesem Grunde wolle er den *) Sk41a IV, 227.
Page 335 - Man darf die Vermuthung aussprechen, dass Liechtenstein mit seiner Zeitangabe nicht den astronomischen Sonnenaufgang meinte, sondern die Zeit, wann am 8. November die Sonne thatsächlich sichtbar wurde, was kaiserliche Heer am Fusse des weissen Berges anlangte; wahrscheinlich war dies wegen des Morgennebels erst um 9 Uhr der Fall und so standen also die feindlichen Armeen einander durch drei Stunden gegenüber, bevor es zur Schlacht kam. Auf kaiserlicher und ligistischer...
Page 169 - Heer ausrüsten und in Ungarn einfallen wollte. Der Kaiser konnte ihm die verlangte Summe nicht schicken, und so musste sich Homonna nach anderen garn procedirten, auch diese formalia mit angehengt : Sie haben den Gabor erwählt und die Bestia hats angenommen, schreibt sich auch bereits erwählter König in Hungarn, da er doch kein geborener vom Adel auch kein Hungar sondern ein Wallach ist.
Page 203 - Mai mit Sicherheit auf das baldige Eingreifen der ligistischen und spanischen Armee rechnen konnte und die augenblickliche Schwierigkeit nicht so gross war, dass er noch längeres Behagen an den endlosen Verhandlungen gefunden hätte. Er hüllte sich also in Schweigen. Auch aus Linz lief um diese Zeit an die wieder nach *) Khevenhiller IX, S.
Page 363 - Weil du einen zum Tode Verurtheilten freigelassen hast, -wirst du und dein Volk sein Sklave sein," an ihm selbst in Erfüllung gehen. Diese Worte fielen auf fruchtbaren Boden, und ohne es zu ahnen entwickelte Sabinus die künftigen Absichten der Regierung. Bei der katholischen Geistlichkeit anderer Länder fand die Freude des Kaisers gleichfalls tausendfachen Wiederhai], auch sie gab derselben in feierlichen Dankgottesdiensten Ausdruck.
Page 484 - BG (Bethlen Gabor) ein gar heimlich Audienz gehabt, da erstlich fürkommen, was in Polen jetzt sich anfängt offenbaren, dann etliche in Polen es gerne so machen wollen, wie in Böhmen, bitten allein um Geldhülfe dazu. Dem König ist die Sache genugsam bekannt, weil es aber jetzt ufs neu...
Page 149 - ... den innigen Anschluss aller aufständischen Länder an die Türkei an. Die Haltung des ungarischen Reichstages begünstigte die Fassung so extremer Beschlüsse, da er entschlossen war, Ferdinand endgiltig die Krone von Ungarn zu entziehen und sie Bethlen aufs Haupt zu setzen. Die Vorgänge in Neusohl mahnen in ihrer Formlosigkeit und in der Behandlung missliebiger Gegner mehr an den Orient als an den Occident, ihre Schilderung dürfte eben deshalb des dramatischen Interesses nicht entbehren....
Page 366 - ... nach deutschem Muster eingerichtet und deutsch kommandirt wurden und dass nur Deutsche oder der deutschen Sprache mächtige Offiziere dabei verwendet werden konnten. In Böhmen kümmerte man sich wenig darum und gab lieber sein Geld her, um nicht zum Aufgebot greifen zu müssen. Daher kam es, dass es in Böhmen beim Ausbruche des Aufstandes an sachkundigen und im Kriegshandwerk erfahrenen Leuten fehlte, dass die für Böhmen und Mähren geworbenen Regimenter wahrscheinlich eine sehr starke, aus...
Page 327 - Schleussen eines Teiches, aus dem nun das Wasser sich mit solcher Macht gegen die Stellung des buquoyschen Heeres ergoss, dass die Soldaten binnen kurzer Zeit fast bis an die Brust im Wasser wateten. Da der Angriff auf diese Weise vereitelt war, beschloss Maximilian nicht länger zu zögern und bestimmte den 5. November (einen Donnerstag) zum Abmarsch von Rakonitz.*) 1620 Aber noch am Mittwoch wurde ßuquoy durch einen Schuss in den Oberschenkel verwundet und dabei auch an den Geschlechtstheilen...
Page 449 - Montag zum ersten Rathsitz .angesagt, zur Handlung geschritten. Die ganze Wochen stark negociirt und heut Sambstag den 21. Martii ganz concludirt worden. Haubtsächlich stehet es an dem, dass Chnrsachsen sich rund und gänzlich erklärt und versprochen Kais. Maj. nach allem seinem Vermögen zur helfen und sich dahin zu bearbeiten, dass beide Ober...

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