Geschichte unserer abendlädischen Philosophie. 2e, revidirte Aufl, Volume 2, Part 1

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Page 26 - Noch nie gab es eine Religion. und nie wird es eine geben. in welcher sich die religiösen Gefühle und Glaubenssätze um ..die Trauer über die im Winter erstorbene Natur. und die Freude über ihre Verjüngung bei der Wiederkehr des Frühlings'-. um ..die Jahreszeiten und ihre Phänomene" und ähnliche allegorische Zierlichkeiten herumdrehen.
Page 183 - Faustkampfs Kunst, Ja im Pankration selbst, in dem Graun- einflössenden Kampfe, Und von den Bürgern der Stadt ehrend nun würde bestaunt, Und vor Aller Augen den Vorsitz erhielte beim Wettspiel, Und auf Kosten der Stadt würde genährt und gespeist, Und ein Ehrengeschenk empfinge zu köstlichem Kleinod, Wenn er mit Rossen sogar alle die Ehren gewann...
Page 251 - Aether über uns, Der diese Erde rings in feuchten Armen hält? Der, wisse, der ist Zeus; in dem erkenne Gott.
Page 339 - Geb., wenige Jahre vor dem tragischen Ende dieses Königs, förmlich zum Zwecke der öffentlichen Belehrung, als Staatsbibliothek aufgestellt worden waren. Die verschiedenen wissenschaftlichen Fächer in dieser Bibliothek unterschieden sich zum Behufe des leichteren Aufsuchens durch die verschiedene Färbung der Thontafeln: schwarz, grau, bläulich, violett, roth, gelb, braun, weiss; und in der That ist ihr wissenschaftlicher Inhalt von gleicher Mannigfaltigkeit: Mythologie, Geschichte, Geographie...
Page 26 - Noch nie gab es eine. Religion und nie wird es eine geben, in welcher sich die religiösen Gefühle und Glaubenssätze um „die Trauer über die im Winter erstorbene Natur und die Freude über ihre Verjüngung bei der Wiederkehr des Frühlings", um „die Jahreszeiten und ihre Phänomene" und ähnliche allegorische Zierlichkeiten herum drehen.
Page 26 - Frühlings'-. um ..die Jahreszeiten und ihre Phänomene" und ähnliche allegorische Zierlichkeiten herumdrehen. Der ..schwärmerische Naturdienst' ' . den die Neueren in den unverstandenen religiösen Zuständen des Alterthums überall zu erblicken wähnen. ist ein Windei der faselnden Gelehrsamkeit; eine Modephrase.
Page 298 - Zuneigung. welche Pythagoras noch in seinen höheren Jahren für seinen Jugendlehrer an den Tag legte, als auch in der dauernden Vorliebe zur Musik, die er nicht blos selbst lebenslänglich praktisch und theoretisch eifrig pflegte, sondern auch mit seiner Lehre und Erziehungsmethode so eng verband, dass diese Vorliebe sich sogar auf seine Schule fortvererbte. Auch ist es wohl mit ein Verdienst des Hermodamas, den angeborenen Wissenstrieb des Jünglings genährt und auf die eben erwachte Wissenschaft...
Page 332 - Götternamen , Anspielungen auf die hieroglyphischen Göttergestalten in ihrer oft so ganz fremdartigen, dem hellenischen Geschmack so ganz widersprechenden Eigenthümlichkeit, wie sie noch bis auf diesen Tag in den uns erhaltenen hieroglyphischen Schriften vorkommen , — alle diese . charakteristischen Züge sind so getreu beibehalten, dass nur eine Uebersetzung aus unmittelbar vorliegenden ägyptischen Quellen eine solche Erscheinung erklärt. Pythagoras selbst in späterem Alter würde nicht...
Page 300 - Egypten zu schiffen und sich besonders an die Priester von Memphis und Diospolis (Theben) zu wenden; denn von diesen habe auch er mitgebracht, was ihn in den Augen der Menge zum Weisen mache, während er doch weder von der Natur, noch durch die Erziehung der Begünstigungen theilhaftig geworden sei, die er an Pythagoras erblicke, so daß er ihm aus Allem die günstige Vorherverküudigung gebe, er werde, wenn er sich an die genannten Priester anschließe, der göttlichste und weiseste unter allen...

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