Geschichte unserer abendländischen Philosophie: Bd. Geschichte der griechischen Philosophie. Die Übertragung der orientalischen Ideenkreise nach Griechenland und ihre Fortbildung durch die ältesten jonischen Denkar und Pythagoras

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Page 26 - Winter erstorbene Natur, und die Freude über ihre Verjüngung bei der Wiederkehr des Frühlings", um ..die Jahreszeiten und ihre Phänomene'* und ähnliche allegorische Zierlichkeiten herumdrehen.
Page 509 - Abends vor Schlafengehen liess er die Schüler durch Gesänge sich von den Leidenschaften des Tages reinigen und die zurückgebliebenen Aufregungen beschwichtigen, um sich zu einem ruhigen und die Reinigkeit des Geistes wiederherstellenden Schlafe vorzubereiten. Nach dem Aufstehen aber liess er wiederum durch Gesänge die nächtliche Verschlafenheit und Verdrossenheit verscheuchen und zu frischer Thatigkeit aufmuntern.
Page 608 - Farben so cinsaugen, dass sie nicht wieder „ausgewaschen werden und verbleichen können, auf die ..nämliche Weise hat auch jener wunderbare Mann die „Gemüther der nach Wissen Dürstenden vorher ..erst zubereitet. .damit er sich nicht in Einem „von Denen getäuscht fände. von denen er hoffte. „dass sie brave und edle Männer würden. Denn „er trieb keinen Handel mit seiner Lehre; so dass er ..seiner Tochter Damo, als er ihr seine Schriften hinterliess, ..ausdrücklich befahl.
Page 182 - Kunst . Ja im Pankration selbst, in dem Graun- einflössenden Kampfe, Und von den Bürgern der Stadt ehrend nun würde bestaunt, Und vor Aller Augen den Vorsitz erhielte beim Wettspiel, Und auf Kosten der Stadt würde genährt und gespeist, Und ein Ehrengeschenk empfinge zu köstlichem Kleinod, Wenn er mit Rossen sogar alle die Ehren gewann...
Page ix - Eine andere Aufnahme von Seiten der Fachgenossen war indess kaum zu erwarten, da die Forschungen des Verfassers und die von ihm eingeschlagene Richtung völlig neu, die Fachgenossen aber der betreffenden Wissens- und Literatur-Gebiete ganz und gar unkundig waren, und sich auf eine höchst unangenehme Weise aus den Träumen einer bis dahin unangefochten herrschenden Schule aufgerüttelt sahen, unter deren Schatten sie, an dem Ruhme grosser Namen zehrend und sich selbst als vorzugsweise kritische Männer...
Page 389 - Philosophen anempfehlenswerthe Denkweise getheilt, welche das Wissen und Forschen nicht als ein Mittel zu praktischen Lebenszwecken, sondern als einen Gegenstand selbstständigen Werthes, als eines der höchsten Lebensgüter auffaßt; eine Denkweise, wie sie allen großen Denkern wegen des, wenn man will, einseitigen, aber in ihrer geistigen Begabung begründeten Überwiegens der Intelligenz natürlich ist und vrie sie denn wirklich auch bei Plato und Aristoteles in mehrfacher Äußerung vorkomme.
Page 127 - Die Aegypter, sagt Herodot, haben zuerst gelehrt, dass die Seele des Menschen unsterblich sei und, während der Leib verwese, in ein anderes , gerade zur Welt kommendes Geschöpf hineingehe, bis sie alle Land- und Seethiere und Vögel durchwandert habe und wieder in einen menschlichen Körper zurückkehre. Marco Polo hörte auf Seilan (Ceylon), dass Saugamonl Borcam (Sakyamuni Burchan) sich in verschiedene Thierformen S4mal eingekörpert habe.
Page 251 - Äther über uns, der diese Erde rings in feuchten Armen hält, der, wisse, der ist Zeus, in dem erkenne Gott!
Page 388 - L eon, dem Beherrscher von Phlius, durch sein reiches und mannigfaltiges Wissen so sehr dessen Verwunderung erregt, daß Leon ihn gefragt, welche Kunst er denn eigentlich treibe. Hierauf habe Pythagoras erwiedert : Auf eine besondere Kunst verstehe er sich weiter nicht, er sei nur im Allgemeinen ein „Liebhaber des Wissens
Page 435 - Harmonie, Gleichmaass und überhaupt Alles, was die Eintracht der Gemüther hervorbringe; und zwar zeige sich ihre Macht nicht blos in den edelsten Künsten und Wissenschaften, sondern auch in der Uebereinstimmung und Harmonie der Dinge.

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