Geschichtswissenschaft jenseits des Nationalstaats: Studien zu Beziehungsgeschichte und Zivilisationsvergleich

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Vandenhoeck & Ruprecht, 2001 - History - 384 pages
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Die deutsche Geschichtswissenschaft ist in weiten Teilen von einer nationalgeschichtlichen Perspektive gekennzeichnet. Die in diesem Band gesammelten Aufsätze sind als Einspruch gegen diese einseitige Prägung zu verstehen. Jürgen Osterhammel behandelt zwischen den Polen Vergleich und Beziehungsgeschichte verschiedene Themen der Weltgeschichte, wobei der Begriff »Beziehung« sich nicht auf dem Bereich der internationalen Politik beschränkt, sondern andere Arten von Beziehungen wie etwa Kulturtransfers in gleicher Weise einbezieht. Auch geht es in diesem Band nicht um »Außereuropäische Geschichte« – letztlich eine Kategorie einer auf Europa zentrierten Historie – sondern vielmehr darum, Amerika, Asien, Afrika und Ozeanien in den Horizont einer »normalen« Geschichtswissenschaft zu integrieren. Neben eine nationalgeschichtliche und eine auf Europa zielende Historie könnte so eine Geschichte in weltbürgerlicher Absicht treten. Dabei geht es nicht um Antworten von globaler Gültigkeit, sondern um Fragen in einem universalen Horizont.
 

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Contents

Vorwort
7
Transkulturell vergleichende Geschichtswissenschaft
11
Sozialgeschichte im Zivilisationsvergleich
46
Differenzwahrnehmungen Europäischasiatische Gesichtspunkte zur Neuzeit
73
Neue Welten in der europäischen Geschichtsschreibung der Frühen Neuzeit
91
Nation und Zivilisation in der britischen Historiographie von Hume bis Macaulay
103
Raumerfassung und Universalgeschichte
151
Höherer Wahnsinn Universalhistorische Denkstile im
170
Kulturelle Grenzen in der Expansion Europas
203
Wissen als Macht Deutungen interkulturellen Nichtverstehens bei Tzvetan Todorov und Edward Said
240
Japan China und Indien im Vergleich
266
Krieg im Frieden Zu Form und Typologie imperialer Interventionen
283
Der europäische Nationalstaat des 20 Jahrhunderts
322
Aufstieg und Fall der neuzeitlichen Sklaverei
342
Abkürzungen
370
Copyright

Entdeckung und Eroberung Neugier und Gewalt Modelle frühneuzeitlichen Kulturkontakts
183

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Common terms and phrases

Popular passages

Page 13 - Williams 1981, 1982), has asserted (1985, p. 87) that "culture is one of the two or three most complicated words in the English language".

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About the author (2001)

Studium in Marburg, Hamburg und London. Wissenschaftliche Tätigkeiten am Deutschen Historischen Institut London, der Universität Freiburg i.Br., der FernUniversität Hagen und dem Institut Universitaire de Hautes Études Internationales in Genf. Forschungsaufenthalte am Wissenschaftskolleg zu Berlin und am Netherlands Institute for Advanced Study in Wassenaar. Seit 1999 an der Universität Konstanz.

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