Goffmann - "Interaction Order": Die Analyse von face-to-face-Interaktionen

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GRIN Verlag, 2009 - 60 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,0, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Institut fur Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Erving Goffmann, Sprache: Deutsch, Abstract: Obwohl Erving Goffman zu den meistgelesenen soziologischen Autoren zahlt, des-sen Werk in viele Sprachen ubersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, wird er aus der Perspektive des soziologischen Wissenschaftsbetriebes auch heute noch haufig als Aussenseiter wahrgenommen. (Vgl. Lenz 1991: 25) Vielfach wird Goffman als Ironiker, als Geschichtenerzahler ohne theoretischen Anspruch und als Beobachter des kleinen, zwar interessanten, aber vergleichsweise unbedeuteten Mikrokosmos, der zu den grossen Makro-Perspektiven seines Faches angeblich nie den Weg gefunden hatte," (Hettlage/Lenz 1991:9) verkannt. Eine wesentliche Erklarung fur diese Einschatzung liegt neben dem Widerstand seines Forschungsprogramms gegen die Vereinnahmungen bestimmter Theorietraditionen und der fur den Wissenschafts-betrieb untypischen allgemein-verstandlich-unterhaltsamen Sprachverwendung, ganz wesentlich in der Kleinteiligkeit und Unverbundenheit des Goffmanschen Gesamtwerkes. So entstanden in 30 Jahren wissenschaftlicher Tatigkeit elf Werke, in denen nicht weniger als 44 Konzepte entworfen wurden. (Vgl. Hettlage 1999: 188) Diese Hausarbeit mochte den Versuch unternehmen, die in Goffmans verschiedenen Werken entwickelten Ansatze zur Erforschung von face-to-face- Interaktionen, zu untersuchen und zu systematisieren, so dass aus den kleinteiligen und unverbundenen Bausteinen ein Gesamtkonzept erkennbar wird. Hierzu mochte ich zunachst unter 2. grundlegende Informationen zu Goffmans Forschungsprogramm und methodischer Vorgehensweise voranstellen, die Goffmans Zugang zur Analyse von Interaktions-zusammenhangen verdeutlichen. In Kapitel 3 soll sich dann durch die Beschaftigung mit Goffmans Werk Wir alle spielen Theater" der Selbs

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