Grammatik der ehstnischen Sprache: zunächst wie sie in Mittelehstland Gesprochen Wird, mit Berücksichtigung der anderen Dialekte

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Imprimerie de l'Académie Impériale des sciences, 1875 - Estonian language - 664 pages
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Popular passages

Page 320 - Endung -ga (s. §110) ist hier nicht als Casusendung angesehen, weil sie nachweisbar eine Postposition ist, die nur ihre Selbständigkeit verloren hat und jetzt dem regierten Nomen angehängt wird; ihre von den Casusendungen verschiedene Natur zeigt sich auch noch darin, dass sie, wie Postpositionen überhaupt, nicht beim Substantiv und dessen Attribute zugleich steht, also...
Page 601 - Infinitiv steht das Prädicat, wenn es angiebt, in welche Kategorie ein Gegenstand durch seine Beschaffenheit, in welchen weiteren Gattungsbegriff es gleichsam wie ein Theil zum Ganzen hinein gehört, er hat also hier denselben partitiven Sinn wie in seiner Stellung als Subject (s.
Page 195 - ... ohne die bedeutung des stammwortes merklich zu modificiren" (vgl. Wiedemann: gramm. der estn. spr. § 75 a), in karune dagegen bildet es adjcctiva „besonders ans substanliven, um zu bezeichnen, was ein ding enthält oder woraus es besteht, wohin es gehört oder von welcher art es ist (deutsch " n > 'ig)
Page i - Gesetze fest zu stellen, nach welchen sich aus diesen die gegenwärtig vorhandenen entwickelt haben, habe ich bei der hier vorliegenden Arbeit nicht zu der meinigen gemacht. Ich habe nur eine beschreibende Grammatik geben wollen , welche die Sprache schildert, wie sie thatsächlich jetzt ist...
Page 626 - Handlung so aufzufassen ist, dafür kann man natürlich nicht für jeden einzelnen Fall in der Grammatik Belehrung suchen wollen, sondern der Sprechende oder Schreibende muss diess selbst erwägen. Es hängt vielfach auch nur von der subjectiven Anschauung ab...
Page 29 - Unzulanglichkeiten der herrschenden Orthographie doch nicht verschliessen konnte, mancherlei Abweichungen elaubt, so dass man sich in einem Irrthume befand, wenn mann die von Ahrens gebrauchte rationellere Schreibweise als eine Revolution ansah gegen die legitime Herrschaft einer bisher allgemein gultigen einigen Orthographie. 5
Page 626 - Object, wo die Thätigkeit in ihrer Dauer gedacht ist, nicht als vollendet, oder wo man vorzugsweise das Thun, die Thätigkeit selbst im Auge hat, nicht ein dadurch Erzieltes.
Page 529 - Revalehstnischen analog ist, annap, tahap, plegip, jözep, löwwap, hawwup; wenn im eigentlichen Werroehstnischen die schwache Form gebraucht wird, was wohl vorkommt, aber nur eine Verunreinigung aus dem Westen ist, so endet sie auf s, 'wie in den anderen Conjugationen, nicht auf p, z.
Page 36 - ... fennicam, exemplis ex propheta Jesaia illustratae. Aboae, 1774. 4° 883. Hirsch, Christoph T. Fr., Von den Vortheilen der in den russischen Staaten gebräuchlichen Dampf- oder Schwitzbäder und ihrer Einrichtung. Bamberg, 1816. 8° 884.*Hirschhansen, Jac. Joh. Ant., Ausführliche Anzeige und Beurtheilung der Schrift: Beitrag zur ehstnischen Orthographie, von 0. W. Masing. Reval, 1827.

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