Grammatik der neufranzösischen Schriftsprache (16.-19. Jahrhundert): I.Th. Lautlehre, Part 1

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E. Frank's Buchhandlung (Georg Maske), 1889 - French language - 132 pages
 

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Page 57 - Adelsgeschlecht, welches in der zweiten Hälfte des 16. und in der ersten des 17. Jahrh.
Page 93 - Wortsilbe gebunden ist, die Tonhöhe aber gern die Tonstärke anzieht, um mit ihr gemeinsam die Aufmerksamkeit des Hörers zu fesseln, so ist es natürlich, dass auch die Tonstärke sich vielfach gegen die normalen Accentgesetze auf der vorletzten oder (nebentonischen) drittletzten Silbe festzusetzen sucht.
Page 72 - Metathese, namentlich bei tonlosem resp. stummem e, wo der Stimmlaut von r bald vor, bald nach r vernommen wird.
Page 72 - Jahrhunderts wurde es nur noch am Satzende gehört, selbst bei Bindung nur in der Deklamation wie heute.
Page 93 - B. abîmer, gâter, ennuyer, gêner etc. mit hoher starktonischer Pänultima) sich in der gegenwärtigen Volkssprache allgemeiner einzuführen, den Hauptaccent der Worte zurückzuschieben und damit vollständig das überlieferte und schon heut nur noch für die Gebildeten geltende französische Betonungssystem über den Haufen zu werfen sucht.
Page 74 - Verteilung von stimmlosem und stimmhaftem s ist im 16. Jahrhundert und vermutlich noch viel früher bereits dieselbe gewesen wie heutigen Tages.
Page 62 - Altfranzösischen und noch im 14. und 15. Jahrhundert häufig den Lautwert eines stimmlosen oder stimmhaften s.
Page 65 - Castille, cédille, chenille, cheville, codille, drille, famille, fille, flotille, gentille, goupille, lentille, pacotille, quadrille, vanille...
Page 74 - Ein lautliches Schwanken zwischen stimmlosem und stimmhaftem s ist nur für einige wenige Worte anzunehmen. So sprach und schrieb man eine Zeitlaug fresure für fressure, buglose für buglosse, sprach man perzécuter, und umgekehrt: topasse (topace) für topase, cicatricer für cicatriser u. dgl.
Page 34 - Aussprache von inlautendem f erreicht. in der Umgangssprache, dann allgemein, und erreichte im 18. Jahrhundert die gegenwärtige Stufe.

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