Grundgesetz und Europarecht: Vom Europabekenntnis der Präambel bis zum Integrationsauftrag nach Art.23 Abs. I GG

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GRIN Verlag, May 20, 2010 - Law - 25 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht, Note: 2,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Den Europäischen Einigungsprozess nach dem Zweiten Weltkrieg leitete 1946 Winston Churchill mit seiner legendären Züricher Rede und der Forderung nach den „Vereinigten Europäischen Staaten“ ein. Niemand ersehnte die Europäische Einigung aber mehr als die Deutschen, da sie nicht länger als Volk der Richter und Henker, sonder wieder als Volk der Dichter und Denker gelten wollten. Der Europäische Einigungsprozess wurde somit auch als Chance zur „politischen Reinigung“ gesehen. Aus dieser politischen Situation heraus, wurde das Europabekenntnis erstmals als fester Bestandteil des Grundgesetzes in die Präambel aufgenommen und somit zu einem Entwicklungsziel der Bundesrepublik erklärt. Zunächst nur auf wirtschaftlicher Ebene, später aber auch in Justiz und Politik wurde die Europäische Einheit rasant vorangetrieben. Mit dem Maastrichter Vertrag von 1992 und damit der Gründung der Europäischen Union wurde eine noch engere Zusammenarbeit möglich. Zur Ratifizierung dieses Vertrages wurde der neue Art. 23 GG eingefügt und somit ein Auftrag zur Europäischen Integration im Grundgesetz verankert. Im Folgenden soll die Entwicklung des Europagedankens im Grundgesetz vom Bekenntnis der Präambel (1949) bis zur Einfügung des Art. 23 GG (1992) und ihre jeweilige Funktion aufgezeigt werden.

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