Grundlagen der musique concrète

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GRIN Verlag, Nov 24, 2007 - Music - 18 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,0, Universität Hamburg (Musikwissenschaftliches Institut), Veranstaltung: Seminar: „Schnittpunkte elektronischer Musik“, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit der frühen elektroakustischen Musik, wie sie in der Hauptsache in Frankreich und zum Teil auch in Deutschland und in den Niederlanden konzipiert, entwickelt und weitergedacht wurde: Der Musique concrète. Ihr Gründervater Pierre Schaeffer konzipierte 1944 das erste Hörspiel, „La coquille à planetes“, das bereits Elemente der Musique concrète enthält. Text, Klang, Musik und Realisation sind hier zu gleichen Teilen mit den neuen Elementen des Geräusches verbunden worden. Pierre Schaeffer schrieb dieses erste Stück der "konkreten Musik" in der Zeit der Besetzung Frankreichs durch die deutsche Armee, es ist geprägt durch die Schrecken des Krieges und die damit verbundenen eigenen Erlebnisse des Komponisten. Schaeffer konnte in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges aktiv an der Befreiung Frankreichs mitwirken, indem er mit einem Rundfunkaufruf initiierte, dass die Kirchenglocken der Stadt Paris zum Läuten gebracht wurden und alle Hörer an diesem Ereignis teilhaben konnten. Hierdurch eröffnten sich für Schaeffer zum ersten Mal die Möglichkeiten der Erreichbarkeit der Massen durch das Medium Radio. Etwa zeitgleich und mit zum Teil sehr ähnlichen Ergebnissen entstanden in den Vereinigten Staaten von Amerika die sogenannte „Tape Music“ und auch „Music for Magnetic Tape“ [...] Bis heute nennen Komponisten ihre Art der elektroakustischen Musik nach diesem von Pierre Schaeffer ins Leben gerufenen, trotz aller Bemühungen doch immer noch als kompliziert und avantgardistisch angesehenen Musikstiles. [...] Wichtige Persönlichkeiten der Musique concrète Neben Pierre Schaeffer und Pierre Henry, sowie Pierre Boulez sind natürlich auch noch andere Künstler wie zum Beispiel Jean Barraque, Francois Bayle, Michel Philippot und André Hodeïr zu erwähnen. Zur jüngeren Generation im weiteren Sinne der Musique conc-rète gehören unter anderem auch Luc Ferrari und Francois-Bernard Mâche. Interessant ist allerdings auch die Überlegung, dass an der Konzeption und eigentlichen Entstehung der Werke zahlreiche werkschaffende Interpreten beteiligt waren: Die Angestellten in den Tonstudios, die durch das Bedienen der Geräte ebenfalls Einfluss auf das entstehende Werk selbst hatten, natürlich nach den Vorgaben des Komponisten. Erst durch ihr Mitwirken wurden die Kompositionen generiert. [...] Der Begriff "Musique concrète" [...] Klangmaterialien [...]
 

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