Grundriss der Geschichte der Medicin

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Verlag von Gustav Fischer, 1884 - 418 pagina's
 

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Pagina 171 - Traktate heisst es: ein natürlicher, „wahrhaftiger Arzt spricht: das ist Morbus terebintbinus , das „ist Morbus sileris montani, das ist Morbus helleborinus usw ; „und nicht, das ist Branchus, das ist Rheuma, das ist Coriza, „das ist Catarrhus. Diese Namen kommen nicht aus dem „Grunde der Arzenei ; denn Gleiches soll seinem Gleichen mit „dem Namen verglichen werden : aus dieser Vergleichung kom„men die Werke; das ist, die Arcana eröffnen sie in ihren „Krankheiten.
Pagina 17 - Ich schwöre bei Apollon, dem Arzte, beim Asklepios, bei der Hygieia und Panakeia, bei allen Göttern und Göttinnen, sie zu Zeugen nehmend, nach meiner Kraft und meinem Gewissen vollständig zu erfüllen diesen Schwur und diese Verschreibung. Meinen Lehrer in dieser Kunst meinen Erzeugern...
Pagina 327 - Sätze kennen: 1. Jede Krankheit beruht auf der Verstimmung der rein geistigen Lebenskraft und ist durchaus immaterieller Natur*). 2. Da das innere Wesen der Krankheit unerfaßbar ist, so kann sich die Tätigkeit des Arztes nur auf die Beseitigung der Symptome einschränken. 3. Die Heilung der Krankheiten erfolgt nicht direkt durch die Lebenskraft, sondern entweder durch eine von selbst entstehende, der ursprünglichen Krankheit ähnliche, aber stärkere Affektion...
Pagina 335 - Die Naturphilosophie wurde infolge der Ueberreizung des Triebes nach systematischer Produktion aus einer allgemeinen Wissenschaft des Möglichen zu einer allgemeinen Unwissenheit des Wirklichen.
Pagina 17 - Mittel reichen, noch solch ein Vorhaben unterstützen ; gleicherweise werde ich keinem Weibe ein die Frucht tödtendes Pessarium °) geben. Keusch und fromm will ich mein Leben und meine Kunst bewahren. Niemals werde ich ferner den Steinschnitt ausführen, sondern das den Männern dieses Geschäfts überlassen. In welches Haus ich auch eingehe, ich will es nur zum Wohle der Kranken betreten, frei von jedem willkürlichen Unrecht und, wie von jedem anderen Laster, so von fleischlicher Lust nach Frauen...
Pagina 37 - Die Heilkunde führt zur Frömmigkeit gegen die Götter und zur Liebe gegen die Menschen. Da wo Liebe zur Kunst ist, ist auch Liebe zu den Menschen.
Pagina 26 - Die Nase ist spitz, die Augen hohl, die Schläfen eingefallen, die Ohren kalt und zusammengezogen, die Ohrläppchen abstehend ; die Haut der Stirn trocken, gespannt und rauh (xapcpaXsov) ; die Farbe des ganzen Gesichts gelb oder dunkel [cyanotisch], livid oder bleifarbig.
Pagina 333 - Die Naturgesetze müssen sich auch unmittelbar im Bewusstsein als Gesetze des Bewusstseins, und umgekehrt diese letzteren auch in der objectiven Natur als Naturgesetze nachweisen lassen".
Pagina 270 - Haller die Ergebnisse seiner zahlreichen Versuche über die Wirkungen, welche mechanische Reize, Wärme, Elektricität , Weingeist, Höllenstein, Antimonchlorid, Schwefelsäure usw auf die thierischen Gebilde äussern. Sie führten zu dem Ergebniss, dass Sensibilität und Irritabilität die Grundeigenschaften der lebenden thierischen Gebilde sind ; dass jene lediglich den Nerven, diese ausschliesslich den Muskeln zukommt.
Pagina 269 - Zusammentreffen des Mittels mit allem Erkrankten ist es, um heilen zu können, noch nicht genug. Es giebt noch eine zweite Bedingung zu erfüllen, nämlich es. muss Einfluss Stahl's (1660—1734): Physik und Chemie können nur als Hülfsmittel dienen, um die durchaus eigenthümlichen organischen Vorgänge zu erklären, zu deren letzter Ursache die beschränkte menschliche Einsicht nicht vorzudringen vermag. Dies ist der Sinn seines von Goethe mit Unrecht so hart vcrurtheilten Wortes: „Ins Innere...

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