Hören: Etwas Erstaunliches und Besonderes: Darstellung einer musiktherapeutischen Unterrichtsstunde

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GRIN Verlag, Apr 20, 2004 - Education - 13 pages
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,5, Katholische Hochschule Freiburg, ehem. Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau (Sozialpädagogik), Veranstaltung: Einführung in musiktherapeutische Verfahren, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Hören ist ein Sinn, den wir jeden Tag ganz selbstverständlich benutzen, ohne uns dessen wirklich bewusst zu sein. Er ist mit den anderen Sinnen zusammen unser Zugang zur Welt. Alle unsere Erlebnisse und Erfahrungen erreichen uns über unsere Sinnesorgane. Die Welt der Gefühle eröffnet sich sogar erst durch die Sinne. So kann über die Stimmlage z.B. das Gefühl eines Menschen besser übermittelt werden, als durch seine Worte. Durch den Klang der Worte merken wir außerdem, wenn jemand z.B. etwas nicht so meint, wie er es sagt. Mit Bildern und Geräuschen werden wir täglich überflutet und überfordert. Das Hören kann man nicht einfach abschalten, wie z.B. das Sehen, durch das Schließen der Augen. Häufig setzen wir uns selbst einer Reizüberflutung aus, was nicht sein müsste. So dringt von draußen Straßenlärm herein, das Radio läuft und wir gehen einer Tätigkeit nach, die ebenfalls noch Geräusche erzeugt. Eigentlich dürften wir bei diesem Lärm gar nichts Einzelnes mehr hören und wahrnehmen. Jedoch haben wir gelernt, die einzelnen Geräusche zu differenzieren und können außerdem diejenigen, die für uns gerade nicht relevant sind „ausblenden“. So ist es uns möglich nur das bewusst zu hören, was wir hören wollen. In dieser Stunde möchte ich nun die Aufmerksamkeit auf all die alltäglichen Geräusche richten, die wir nicht mehr wahrnehmen und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass es nicht so leise und ruhig um uns ist, wie wir denken.
 

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Contents

STUNDENDURCHFÜHRUNG
4
AUSWERTUNG UND REFLEXION DER STUNDE
7

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