Hafeninformationssysteme führender europäischer Seehäfen: Funktionen, Organisationsformen, Entwicklungstendenzen

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GRIN Verlag, Jun 23, 2008 - Psychology - 171 pages
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Innerhalb von Seehäfen werden Güterströme eines Wirtschaftsraumes in die eines anderen umgewandelt. Es werden dabei hohe Ansprüche an die Qualität der Leistungserbringung gestellt. Zum einen aus Sicht der einlaufenden Schiffe respektive durch die Reedereien, deren Schiffe die Häfen als Umschlagspunkt nutzen, und zum anderen aus der Güterperspektive, also z.B. der Hersteller und Speditionen. Hinzu kommen die verschiedenen Bedürfnisse der weiteren innerhalb der Seehafenwirtschaft aktiven Unternehmungen und Behörden. Die Attraktivität eines Seehafens und somit sein Erfolg hängen von der Fähigkeit ab, schnell auf die Bedürfnisse der Nutzer reagieren zu können. Das Leistungsspektrum von Seehäfen ist allerdings einem ständigen Wandel unterlegen. Ob ein Seehafen erfolgreich am Markt agieren kann oder nicht hängt heute mehr denn je von seiner Leistungsfähigkeit im Bereich der Logistik ab. Ein Seehafen muss sich als Anbieter verschiedenster Dienstleistungen verstehen. Die Komplexität des Seehafens und seine Einbindung in die Mehrzahl der logistischen Transportketten sind mit einer enormen Konzentration von Informationen verbunden. Dies ist bei keinem anderen Knotenpunkt des Verkehrswesens derart ausgeprägt der Fall. Einer solchen Bündelung von Informationen, wie sie in Seehäfen anzutreffen ist, ist nur mit besonderen Anstrengungen qualitativ und quantitativ zu entsprechen. Diese Vielschichtigkeit kann durch effiziente Informationssysteme kosteneffektiv bewältigt werden. Seehäfen bieten somit vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Informations- und Kommunikationssysteme mit zugleich sehr hohen Anforderungen an Sicherheit, Effizienz und Zuverlässigkeit. Um der komplexen Abwicklung von Gütern, den stetig steigenden Wettbewerbsanforderungen und dem damit einhergehenden Informationsaufwand in einem Seehafen gerecht zu werden, ist der Einsatz von leistungsfähiger und moderner Informations- und Kommunikationstechnologie zu einem elementaren Wettbewerbsfaktor geworden. Der Wettbewerb in Seehäfen wird oft über die Liegezeiten und die damit verbundenen Kosten geführt. Der zielgerichtete Einsatz von Informationstechnologie ist Voraussetzung für hohe Umschlagsgeschwindigkeit, Transparenz und Effizienz aller Warenbewegungen und für die Sicherheit im Hafen. Dabei ist eine sinnvolle zwischenbetriebliche Kooperation wichtig. Diese kann je nach Zielstellung in vertikaler, horizontaler oder frei kombinierter Richtung verlaufen.

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