Haftpflichtfragen bei durchkreuzter Familienplanung

Front Cover
GRIN Verlag, 2012 - 92 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Familienrecht / Erbrecht, Note: 5.5, ZHAW Zurcher Hochschule fur Angewandte Wissenschaften - IAP (School of Management and Law), Veranstaltung: CAS Paralegal, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Sehr gute, substantielle, aktuelle und interessante Arbeit in einem komplexen Gebiet: Einbettung des Themas in das zivilrechtliche Gefuge mit zukunftsorientiertem Losungsvorschlag und kritischer Auseinandersetzung mit seiner Umsetzung. Die Arbeit ist durch enorm umfangreiche Materialienverarbeitung (Literatur und Judikatur) sorgfaltig abgestutzt., Abstract: Der technologische Fortschritt unserer Gesellschaft ermoglicht heute eine massgeschneiderte Familienplanung, im Rahmen derer Eltern Kindern beinahe nach Wunsch eine Existenz schenken konnen. Da aus Fehlschlagen dieser neuen Gestaltungsmoglichkeiten mitunter Geschadigte hervorgehen, ist in jungerer Zeit vermehrt versucht worden Schadenersatz-Anspruche in Form von Klagen geltend zu machen, die ublicherweise unter den Begriffen "wrongful birth" (ein nicht gewolltes Kind) oder "wrongful life" (ein nicht so gewolltes Kind) zusammengefasst werden. Aus solchen Sachverhalten entstehen sowohl heikle Rechtsfragen als auch spezifische Anspruchsgrundlagen aus vertraglicher (Art. 97 i.V.m. Art. 398 Abs. 2 OR) und ausservertraglicher (Art. 41 ff. OR) Haftpflicht, in deren Mittelpunkt meistens eine mogliche Sorgfaltspflichtverletzung der behandelnden Arzteschaft steht. Durch die neueren Entwicklungen im Auftragsrecht ist die Arzteschaft aus haftpflichtrechtlicher Sicht in eine fur sie ungunstige und der Unberechenbarkeit von individuellen Behandlungsverlaufen zuwiderlaufende Misslage geraten, wahrend die Prufung der Tatbestandsvoraussetzungen von Verschulden, Adaquanz, Vertragsverletzung und Widerrechtlichkeit je nach Sachverhalt und Haftungsgrundlage unter Umstanden Abgrenzungsschwierigkeiten nach sich zieht. Die Arbeit setzt sich fallbezogen mit den personlichen Anspruchs
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

3 Anspruchsvoraussetzungen bei Haftung aus unerlaubter Handlung Art 41 ff
26
5 Verhaltenspflichten vs Widerrechtlichkeit
30
8 Zur Teilrevision des Haftpflichtrechts
34
10 Stellungnahmen und Schlussfolgerungen
37
11 Ausblick
40
Copyright

Other editions - View all

Common terms and phrases

Adäquanz adäquater Kausalzusammenhang allerdings Angehörigenschaden Anspruch Anspruchsgrundlagen Arzt Ärzteschaft Arzthaftung ärztlichen aufgrund Aufl Auftragsrecht Auftragsverhältnis ausservertraglich Bedeutung Behinderung Bemessung besucht Bezug BSK zu Art bspw Bundesgericht Bundesgesetz casum sentit dominus daher Delikt Deliktsrecht Drittschadensliquidation durchkreuzter Familienplanung EJPD Eltern entscheidend Erfolgsunrecht ersatzfähige Ethik Fall fallbezogen Familienrecht Februar FELLMANN WALTER gemäss Art Genugtuung Genugtuungsansprüche Geschädigten grundsätzlich Haftpflicht Haftpflichtfragen Haftpflichtrecht Haftung Haushaltschaden HEIERLI Honsell Heinrich Hrsg i.Gs immaterielle Unbill insb Jusletter Kanton kantonalen Kausalhaftung Kausalität Kind Kindsmutter Kindsvater Kommentar zu Art könnte Kontext Kuhn Moritz LANDOLT HARDY MANNSDORFER materiellen Absicherung Medienmitteilung EJPD Medizinalhaftung medizinischen muss Obligationenrecht Persönlichkeit Persönlichkeitsverletzung Pflegeschaden positiven Vertragsverletzung Recht Rechtfertigungsgrund rechtlich Rechtsfragen relevant resp ROBERTO Schaden Schadenersatz Schadensberechnung Schädigung SCHNYDER Schwangerschaftsabbruch Schweiz Schweizerisches Sorgfaltspflicht Sorgfaltspflichtverletzung Sozialversicherungsrecht Staatshaftung Sterilisationsfehler Tatbestandselemente unerlaubter Handlung unerwünscht unserer Unterhaltskosten unterschieden Urteil Vasektomie Verjährungsfrist Verletzung Verschulden Verschuldenshaftung Vertrag Widerrechtlichkeit wrongful birth wrongful life Zürich

Bibliographic information