Haftungsrisiken für Manager und D&O-Versicherung

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GRIN Verlag, 2007 - 144 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 1,3, Fachhochschule Frankfurt am Main (Fachbereich 3 Wirtschaft und Recht), Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahren haufen sich die Gerichtsverfahren bei denen auch die Fuhrungskrafte der betroffenen Unternehmen personlich belangt werden. ... Eine Reihe von Gesetzen wie z. B. das zweite und dritte Finanzmarktforderungsgesetz oder das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) haben die Risiken fur Fuhrungskrafte noch weiter verstarkt. ... Dabei wird viel von Amerika ubernommen und nicht bedacht, dass man Rechtssysteme nur als Ganzes betrachten kann. In diesem Umfeld von zunehmenden Schadensersatzforderungen gegen Manager und die Diskussion uber weitere Haftungsverscharfungen, wird der Ruf nach einer speziellen Versicherung fur Manager immer lauter. In Amerika bereits ein Standard, steckt sie in Deutschland noch in den Kinderschuhen - die sogenannte Directors and Officers Liability Insurance kurz D&O-Versicherung." ... Nach einem kurzen Uberblick uber die bestehenden Haftungsrisiken der Organmitgliedern von juristischen Personen im ersten Teil der Arbeit werde ich zu Beginn des zweiten Teils in Abschnitt 4 und 5 die Geschichte und die Entwicklung der D&O-Versicherung in Deutschland darstellen. Danach werde ich in Abschnitt 6 alte und aktuelle D&O-Versicherungsbedingungen des deutschen Marktes vergleichen. Dabei werde ich die Funktion jeder einzelnen Klausel anhand des Gesetzes und verschiedener Beispiele erlautern sowie die verschiedenen Entwicklungen in den Bedingungswerken aufzeigen. Anschliessend folgt in Abschnitt 7 ein kurzer Exkurs zur steuerrechtlichen Beurteilung der Versicherungspramien. In Abschnitt 8 werde ich einen denkbaren Prozess zur Ermittlung des Versicherungsrisikos vorstellen und diesen den momentan genutzten Informationen zur Tarifierung gegenuberstellen. In Abschnitt 9 wer
 

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Contents

INHALTSVERZEICHNIS _________________________________
1
DIE ZIVILRECHTLICHE MANAGERHAFTUNG ___________________
7
DIE STRAFRECHTLICHE MANAGERHAFTUNG _________________
20
DIE MUSTERBEDINGUNGEN DES GDV UND DEREN
29
DIE STEUERLICHE BEURTEILUNG DER VERSICHERUNGSPRÄMIE ___
74
DIE GESELLSCHAFTSRECHTLICHEN GRENZEN
87
AUSBLICK ________________________________________
102
Copyright

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Popular passages

Page 15 - Norm, sei es auch neben dem Schutz der Allgemeinheit, gerade dazu dienen soll, den Einzelnen oder einzelne Personenkreise gegen die Verletzung eines Rechtsguts zu schützen (Palandt, § 823 Rdnr.
Page 62 - Wird der Vertrag von einem Bevollmächtigten oder von einem Vertreter ohne Vertretungsmacht geschlossen, so kommt für das Rücktrittsrecht des Versicherers nicht nur die Kenntnis und die Arglist des Vertreters, sondern auch die Kenntnis und die Arglist des Versicherungsnehmers in Betracht. Der Versicherungsnehmer kann sich darauf, daß die Anzeige eines erheblichen Umstandes ohne Verschulden unterblieben oder unrichtig gemacht ist, nur berufen, wenn weder dem Vertreter noch ihm selbst ein Verschulden...
Page xiii - Zeitschrift für das gesamte Handelsrecht und Wirtschaftsrecht Zeitschrift für Wirtschaftsrecht und Insolvenzpraxis...
Page x - Gewerbesteuerrichtlinien gegebenenfalls Gesellschaft mit beschränkter Haftung Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung...
Page 38 - Wird eine Pflichtverletzung durch fahrlässige Unterlassung verursacht, gilt sie im Zweifel als an dem Tag begangen, an welchem die versäumte Handlung spätestens hätte vorgenommen werden müssen, um den Eintritt des Schadens abzuwenden.
Page 45 - Versicherungsfalls sowie Schadenermittlungskosten, auch Reisekosten, die dem Versicherer nicht selbst entstehen. Das gilt auch dann, wenn die Kosten auf Weisung des Versicherers entstanden sind.
Page 49 - Grob fahrlässig handelt, wer die Sorgfalt, zu der er nach den Umständen und seinen persönlichen Kenntnissen und Fähigkeiten verpflichtet und imstande ist, in ungewöhnlich hohem Maße außer Acht lässt.
Page 46 - Der Versicherer gilt als bevollmächtigt, alle zur Beilegung oder Abwehr des Anspruchs ihm zweckmäßig erscheinenden Erklärungen im Namen des Versicherungsnehmers abzugeben.

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