Handbuch der Verwaltungslehre und des Verwaltungsrechts: mit Vergleichung der Literatur und Gesetzgebung von Frankreich, England und Deutschland

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Mohr Siebeck, 2010 - Law - 394 pages
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Das Werk beinhaltet einen Nachdruck der ersten Auflage des aHandbuchs der Verwaltungslehre und des Verwaltungsrechts von Lorenz von Stein aus dem Jahre 1870. Der Originaltext wird erganzt durch eine Einleitung zum Lebensweg Lorenz von Steins sowie zum Inhalt des Handbuchs. Lorenz von Stein (1815-90), geboren in Borby (Eckernforde), gehort zu den bedeutendsten Staatswissenschaftlern des 19. Jahrhunderts und kann als Begrunder der neuzeitlichen Verwaltungslehre angesehen werden. Aufgrund seines interdisziplinaren Ansatzes reklamieren ihn Juristen, Verwaltungswissenschaftler, Volkswirte, Finanzwissenschaftler, Soziologen und Philosophen als einen der ihren. Stein war zunachst Privatdozent an der Juristischen Fakultat der Christian-Albrechts-Universitat zu Kiel, wurde 1852 aber wegen seiner politischen Tatigkeit im Zusammenhang mit der schleswig-holsteinischen Erhebung von der danischen Regierung aus dem Staatsdienst entlassen. Anschliessend wurde er auf eine Professur fur Nationalokonomie und Finanzwissenschaft an der Universitat zu Wien berufen, an der von Stein bis zu seinem Lebensende lehrte. Das Handbuch der Verwaltungslehre und des Verwaltungsrechts ist die Quintessenz seiner Gedanken, seiner Forschung zur Einheit von Verwaltungslehre und Verwaltungsrecht. Von Stein ging es um die wissenschaftliche Erfassung der Krafte, die das Recht erzeugt, und um die umgreifende Erfassung von Staat und Gesellschaft, die nur interdisziplinar geleistet werden kann. Dabei stand fur ihn durchaus das Recht im Mittelpunkt, genauer: die Gestaltung der Gesellschaft durch Vollzug des Verwaltungsrechts seitens der Verwaltung. In vielen Bereichen seines Systems der Verwaltungslehre und des Verwaltungsrechts entwickelte er zeitlose Erkenntnisse; von Stein ist ein sowohl ganzheitliches als auch interdisziplinares verwaltungswissenschaftliches Denken ohne Verleugnung des verwaltungsrechtlichen Kerns zu verdanken.
 

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Contents

Einleitung
3
Die vollziehende Gewalt
12
Besonderer Theil
18
Die Innere Verwaltung
39
Das System der inneren Verwaltung
49
Gemeindeangehörigkeit und Heimathsrecht
59
B Das Heilwesen Medicinalwesen
79
Das Pflegschaftswesen
93
System
230
Der Geschäftscredit
246
b Das öffentliche Recht des Bankwesens
254
Handelsgesetzbücher
260
Der Vorschußcredit und die gesellschaftlichen Creditvereine
266
Das Forstwesen
276
Der Handel und die Verwaltung
313
Der geistige Erwerb
329

Die allgemeine Bildung
117
Zweiter Theil Die Verwaltung und das wirthschaftliche Leben
123
B Grundlagen des öffentlichen Rechts des Versicherungswesens
149
Erster Theil Die Verkehrsmittel und die Verwaltung
155
Das Schifffahrtswesen
164
Das Postwesen
172
B Das Postrecht
178
Dritter Theil Das Umlaufswesen Begriff und Inhalt
194
Vierter Theil Das Creditwesen Begriff und Wesen des Credits
211
Dritter Theil Die Verwaltung und das gesellschaftliche Leben
338
Erster Theil Die Verwaltung und die gesellschaftliche Freiheit
346
Zweiter Theil Die Verwaltung und die gesellschaftliche Noth
354
Das Armenwesen
361
2 Das Armenkrankenwesen
375
System der gesellschaftlichen Verwaltung
382
Die Selbsthülfe und ihr Vereinswesen
389
Copyright

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About the author (2010)

Lorenz von Stein, Geboren 1815 in Borby bei Eckernforde alsWasmer Jakob Lorentz; Studium der Philosophie und Rechtswissenschaft in Kiel und Jena; 1840 Promotion; ab 1846 ausserordentlicher Professor an der Christian-Albrechts-Universitat zu Kiel; 1852 Entlassung aus dem Staatdienst, da er das Recht der Herzogtumer Schleswig und Holstein gegen die danische Krone verfocht und an der Schrift der neun Kieler Professoren uber diesen Gegenstand mitwirkte; 1855-1885Professor der Staatswissenschaften an der Universitat zu Wien; gestorben 1890 in Hadersdorf-Weidlingau bei Wien.Utz Schliesky, Geboren 1966 in Kiel, 1987-1992 Studium der Rechtswissenschaft in Kiel, 1993-1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand bei Bundesminister a.D. Prof. Dr. Schmidt-Jortzig; 1997 Promotion, 2002 Habilitation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultat der Christian-Albrechts-Universitat zu Kiel; 2003 - 2005 Erster Beigeordneter und Stellvertretender Hauptgeschaftsfuhrer des Deutschen Landkreistages; 2005 - 2009 Ministerialdirigent, Leiter der Abteilung Verwaltungsmodernisierung im Finanzministerium des Landes Schleswig-Holstein; seit 2009 Direktor des Schleswig-Holsteinischen Landtages; seit 2007 Geschaftsfuhrendes Vorstandsmitglied des Lorenz-von-Stein-Instituts fur Verwaltungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universitat zu Kiel und ausserplanmassiger Professor an der Christian-Albrechts-Universitat zu Kiel.

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