Handbuch der Geschichte Oesterreichs von der ältesten bis neuesten Zeit: mit besonderer Rücksicht auf Länder-, Völkerkunde und Culturgeschichte, Volume 2

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T. Grieben, 1880 - Austria
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Page 623 - Schon mehr als 30 Jahre bestreitet er von dem Ertrage seiner Erbländer die Lasten des Reichs, hat keine Ruhe noch Rast bei Tag und bei Nacht: und wir, wenn er einmal seiner Pflicht gemäß Einen straft, schreien über Druck und klagen über Dienstbarkeit; Freiheit aber nennen wir es, um daS Reich uns nichts zu kümmern, dem Kaiser keine Folge zu leisten, und ungestraft Alles unS zu erlauben. Einige — zwar nicht Fürsten, aber fürstliche...
Page 647 - Nun ist der todt, der die Dinge leiten und bestimmen konnte, der geliebt und gefürchtet war ; nun hat die Sache eine andere Gestalt", klagte Heinrich von Nassau, als Max die Augen geschlossen.
Page 446 - ich bin kein ungarischer, sondern walachischer König; einem Ungarn aber traue nur dann, wenn er das dritte Auge an der Stirne hat", spiegelt sich der Groll des utraquistischen Böhmens über die weiteren Feindseligkeiten und die ehrgeizige Selbstsucht des Eorvinen. Die Waffenstillstandsverhandlungen zwischen beiden Königen zu Kohlen-Pribram hatten nicht bloß die Unterbrechung des Krieges bis zum 3. April und weiterhin zum Zwecke, sondern sie bildeten möglicherweise den Ausgangspunkt eines gänzlichen...
Page 668 - Du wirst aus einem Schwert leine Feder, noch aus dem Kriege Frieden machen. Das Wort Gottes ist Schwert, Krieg, Untergang, Aeigerniß, Verderben, Gift und (wie Amos sagt) wie der Bär auf dem Wege und die Löwin im Walde, so begegnet es den Kindern Ephraim.
Page 615 - Absichten aus und erging sich in leidenschaftlichen Klagen über die Lässigkeit und Kargheit der Reichsstände. „Von den Lombarden", sagte er, „bin ich verrathen, von den Deutschen verlassen. Aber ich will mich nicht wieder, wie in Worms an Händen und Füßen binden und an einen Nagel henten lassen.
Page 646 - König der Franzosen sei ein König der Esel, die alle Lasten geduldig trügen, er aber ein König der Könige, denn die Fürsten pflegten nur das zu thun, was sie selbst wollten. Die seltene Kunst, Freunde und willige Diener zu gewinnen und festzuhalten, war ihm eigen, und selbst lebensfroh, fah er gern frohe Gesichter um sich.

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