Handbuch der litauischen sprache, Volume 2

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J. G. Calve, 1856 - Lithuanian language
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Popular passages

Page 270 - Adjektiv mit dem bestimmten Artikel, wird aber nicht völlig so oft gebraucht, wie der Artikel im Deutschen, sondern nur, wenn ein besonderer Nachdruck auf dem Adjektiv liegt (weshalb es die bisherigen Grammatiker auch die emphatische Form nennen).
Page 240 - ... denen ich ausser den noch jetzt gebräuchlichen eime, eivä (l plur. und dual. Imper. vd Würz. i, Inf. efti gehen) aus meinen in Königsberg gemachten Excerpten keine weiteren beizufügen im Stande bin, hervorzugehen, dass die ursprüngliche Form des Imperativs im Litauischen , wie im Preussischen und Slawischen, ein Optativ war, mit i gebildet. Vom Praesens mag in der zweiten Person vielleicht der Accent geschieden haben. Das litauische vedi lautet völlig gleich mit dem entsprechenden slawischen...
Page x - Beide werke haben im ganzen und groszen dieselbe bebandlung und anordnung des Stoffes, und zwar diejenige, welche nach meiner meinung die- einzig verständige und zweckdienliche ist ; es wird nämlich alles philosophische wesen ferne gehalten, dafür aber findet man die erscheinungen der spräche in lichtvoller anordnung dar gelegt.
Page 166 - Auflösung des ö in av) düsiu, düti, geben. dedü (de'mi für dedmi) de-jau (mit j) de'siu, deti, setzen, legen. Zweite Hauptabteilung. Verba derivata. 2) Tl. Classe. An den Verbalstamm tritt ein nicht wurzelhaftes a, welches a) in allen Formen bleibt und im zweiten Stamme zu o gedehnt wird (Classe VII). Das Praeteritum wird mit j gebildet. Praes. sing. 1. Person kyba-u, 2. kyba-i, 3. kybo aus kyba-a; ebenso in den übrigen Personen: Dual. 1. kybova, 2. -ota Plur. 1. -ome, 2. -ote aus kyba-ava...
Page 282 - ¿тодш linksmöa szirdës, drúto káno, auksztôs giminês, mazo stomeñs ein Mensch von heiterem Herzen, von starkem Körper, von hoher Geburt, von kleiner Statur...
Page 11 - ... Grammatik der littauischen Sprache" (Halle 1876) mit ähnlichen Worten wieder aufgenommen hat, erklärt KURSCHAT (S. 38 f.), der Stoßton werde so ausgesprochen, „daß der Ton gleichsam von oben herabsteigt", während die Eigenart des Schleiftones darin bestehe, daß „der Ton anfangs auf einer niederen Stufe schwebt und sich sodann mit einem Sprunge zu einer höheren Stufe erhebt, so daß ein solcher Vokal gleichsam aus zwei Vokalen zusammengesetzt erscheint, von denen der erste tonlos, der...
Page 241 - Adverbien tai — p (sie), kitai — p (alio modo), kai — p (quomodo), szef — p (sie) sind von den Stämmen ta, kita, ka, szja regelrecht gebildet, (für jai tritt ei ein) in dem p , welches nach meiner Ansicht angehängt ist, (tai und kai kommen sehr häufig auch ohne p vor) , erkenne ich ein verwandeltes k; dem Litauischen ist p für k so wenig fremd, als den verwandten Sprachen (das Latein ausgenommen) ; vgl. koks, toks und ähnliche mit veneröps, dvejöps, in welchen ich wesentlich dasselbe...
Page 11 - Wir nemen, ausser bei den diphhongen, im litauischen nur eine art der betonung an. HR. Kurschat unterscheidet sowol bei langer als bei kurzer silbe einen zweifachen accent, einen gestossenen, wenn der ton o gleichsam von oben herab steigt...
Page 5 - Übergang vom hochlitauischen zum niderlitauischen ist ein ganz almählicher, zu nemend in der richtung von Süden nach norden. Schon im ragniter und tilsiter...
Page 258 - Dem t wird ein s vorgesetzt (st), nach den Stammauslauten k, g, p, b, m, n, l, r, (nach welchem szt für st eintritt), Vocal (ü). älkstu, älkau, älksiu, älkti, hungern, brinkstu...

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