Handelsempfehlungen von Aktienanalysten: Eine Analyse des Entscheidungsprozesses

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GRIN Verlag, Jan 22, 2008 - Business & Economics - 99 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,7, Universität zu Köln, 171 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Finanzanalysten versorgen die Investoren am Kapitalmarkt mit Informationen in Form von Research Reports, in denen sie ihre gesammelten Informationen über ein Unter-nehmen veröffentlichen und Handelsempfehlungen und Gewinnprognosen für die betreffenden Aktien abgeben. Die Tätigkeit von Finanzanalysten ist in Verruf geraten, seit dem Börsenabsturz und der Aufdeckung der Investmentbankskandale in den USA, die zu einer Strafzahlung von zehn renommierten Wall-Street Investmentbanken im Rahmen des Global Settlement führten. Insbesondere wird den Analysten vorgeworfen, aufgrund von Interessenkonflikten zu optimistische (geschönte) Empfehlungen und Gewinnprognosen, die sich nicht mit den fundamentalen Informationen vereinbaren lassen, abgegeben zu haben. Im Kapitel 1 dieser Arbeit werden allgemein die Anforderungen an rationale Prognosen vorgestellt. Gleichzeitig wird, konträr zur neoklassischen Kapitalmarkttheorie, die Behavioral Finance Theorie skizziert. Kapitel 2 dieser Arbeit untersucht das institutionelle Umfeld der Analysten und die daraus entstehenden Interessenkonflikte. Der Prozess, wie Analysten zu ihren Prognosen und Empfehlungen kommen, kann in drei Prozessschritte eingeteilt werden: Informationssuche, Informationsverarbeitung, Informationsweitergabe (Abgabe der Handelsempfehlung) . In dieser Arbeit schließt sich die Reihenfolge der weiteren Kapitel (Kapitel 3,4, und 5) diesem Prozess an. Aufgrund der exponierten Stellung der Gewinnprognosen für die Bewertung von Unternehmen und bei Investoren, werden die Ergebnisse empirischer Studien über die Rationalität der Gewinnprognosen aufgeführt und anschließend mögliche Gründe für das Abweichen der Gewinnprognosen von der Rationalität in Kapitel 4 aufgeführt. Es erfolgt keine Betrachtung der Vor- und Nachteile der verwendeten Bewertungsmodelle der Analysten sondern nur eine deskriptive Aufzählung. in Kapitel 5 die Abgabe der Handelsempfehlung analysiert. Für Empfehlungen und Aktienkursziele erfolgt der Versuch, bestimmte Modelle zu identifizieren, die diese erklären, und festzustellen, inwieweit Analysten ihre Gewinnprognosen zur Bewertung verwenden. Im Rahmen der Diplomarbeit wird nicht darauf eingegangen, ob mit den Empfehlungen oder Aktienkurszielen eine Überrendite erwirtschaftet werden kann, sondern es wird der Informationsgehalt dieser überprüft.
 

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Accounting Achleitner Aktienkursziele Analystenreports anhand Ankerheuristik Arnold/Moizer 1984 Asquith Barker Behavioral Finance bestimmten Bestimmtheitsmaß Bewertung Bonini Bouwman Bradshaw Branchen Cash Daher DCF Verfahren Dechow Demirakos Dugar/Nathan Dummy-Variablen Durchschnitt Earnings Forecasts Einfluss empirischen Studien Entscheidungen Ergebnisse erklären Erwartungsnutzentheorie Erwartungswert ETAL Finance Financial Analysts Finanzanalysten Fragebogenerhebungen Francis/Soffer Fundamentalanalyse Gewinn je Aktie Gewinnprognosen Gewinnprognoserevisionen Gewinnveränderungen halbstrenge Henze Heuristiken hohe Relevanz Hooke Hypothese Informationsasymmetrien Informationseffizienz Informationsquellen Informationssuche Informationsvariablen Inhaltsanalyse insbesondere Interessenkonflikte Investment Investmentbanken Investoren Jahresabschluss Journal Kapitel Kennzahl Konsensprognose Kursziele Löffler Management Manager Markt Marktkapitalisierung Marktpreis Marktreaktion Methode Modell Möglichkeit Multiplikatoren MUTH negativen neue Informationen O’Brien optimistische Empfehlungen Orderprovision Overconfidence Bias positiven Prognosefehler Prognosen rationalen Erwartungen rationalen Prognosen Rationalität Regressionsanalyse relativen Repräsentativitätsheuristik Reputation Research Reports Residualgewinn Schätzfehler Schulz Segmentinformationen Sell-Side Analysten somit stark Stichprobe Tabelle Theorie Unsicherheit Unternehmen Unternehmenswert Unterreaktion Unterschiede Untersuchungen Unverzerrtheit Value Variablen Veränderung verfügbaren Informationen verwenden verwendet Verzerrung volkswirtschaftlichen Vorperiode Wahrscheinlichkeiten Weiterhin Wichels Wirtschaftssubjekte Zeitraum Zukunft

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