Handschriftliche Sprachproduktion: Sprachstrukturelle und ontogenetische Aspekte

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Walter de Gruyter, Dec 19, 2008 - Language Arts & Disciplines - 172 pages
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Die Aufzeichnung des zeitlich-dynamischen Verlaufs der Wortschreibung erweitert aktuelle psycho- und neurolinguistische Modelle der schriftlichen Wortproduktion um den Prozessaspekt und trägt in erheblichem Umfang dazu bei, Rückschlüsse auf die beteiligten kognitiven Prozesse sowie deren Ablauf und Interaktion zu ziehen. Die Grundannahme ist, dass sich besondere Belastungen (z.B. durch orthographische Schwierigkeiten) im zeitlichen Verlauf niederschlagen und dadurch identifiziert werden können. Um diese Störungen zu erkennen, muss zunächst bekannt sein, wodurch sich der automatisierte Schreibprozess auszeichnet. Daher stützt sich die Analyse und Interpretation der Daten in dieser Untersuchung auf eine umfangreiche Darstellung der kinematischen und neurolinguistischen Grundlagen. Die entwickelte Methode wird auf Schreibungen einzelner Wörter durch Kinder im mittleren Schulalter angewendet. Durch die Zusammenführung der Verhaltensdaten mit den sprachlichen Eigenschaften der geschriebenen Wörter konnte das implizite Regelwissen der Kinder überprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Dehnung und Schärfung.

 

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Contents

1 Einleitung
1
2 Zeitliche Strukturierung des Schreibprozesses
5
3 Empirische Untersuchung der handschriftlichen Wortproduktion
69
4 Der Aufbau orthographischer Repräsentationen und das verbale Arbeitsgedächtnis
125
5 Zusammenfassung und Diskussion
143
Backmatter
147
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Abhebungen Abstriche Allographen Analyse Aneignungsgrad der Silbensegmentierung anhand Anzahl aufgrund Ausführung automatisierte Autoren beiden bezüglich Buchstabengrenzen daher Daten Dauer Digraphen drei Effekt Effektoren Einfluss Einheiten Entscheidungsbaum Ergebnisse Faktoren Fall fanden Fehler Fehlerschwerpunkte folgenden Galen Gehörlosen Gentner geschrieben Geschwindigkeit gleiche Grafiktabletts Graphem Grapheme Grenztyp Größe Handschrift Hypothese Information initiale Latenz innerhalb Interkey-Intervalle jeweils Kinder kognitiven konnten Korrelation Kurzzeitgedächtnis Länge Letztere lexikalische Luftsprünge mentalen Lexikon Messungen Modell möglich Morphem Morpheme Morphemgrenzen motorischen Programms Nichtwörter Nottbusch orthographischen Kompetenz Pausen phem Position Produktion produziert Pseudowörtern Quantisierungsfehler Rechtschreiber relativ Sahel Sätze schen schneller Schreibbewegungen Schreiber Schreibfluss Schreibgeschwindigkeit Schreibung schriftlichen Schriftspracherwerbs Schriftzüge Schriftzugpausen Seite siehe Abbildung signifikant Silben Silbengelenk Silbengrenzen Silbenstruktur silbischer Spanne des verbalen Sprachproduktion Spuren sprachlicher Prozesse stark Stift Striche Tastaturschrift Taste Trigraphen unabhängig Unterschiede untersuchten Variablen Varianz Varianzanalysen verbalen Arbeitsgedächtnisses Vereinfachten Ausgangsschrift Vergleich verschiedenen Versuchspersonen Verzögerungen vorhergehenden Weingarten weiter Wert Wörter wortinitiale Wortproduktion Wortschreibung Zeichen zeigte zeitlichen zwei zweiten

About the author (2008)

Guido Nottbusch, Universität Bielefeld.

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