Hansehandel in Brügge

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GRIN Verlag, May 3, 2001 - History - 18 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Grundlage der vorliegenden Arbeit ist mein im Rahmen des Hauptseminars „Die Hanse und Livland“ gehaltenes Referat über das Brügger Kontor als westeuropäischer Handelsort der livländischen Städte. Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass die Rolle der livländischen Städte in dieser Arbeit nur am Rande behandelt wird, da sie in der vorliegenden Literatur kaum berücksichtigt wird. Vielmehr soll im folgenden Kapitel die Stellung Brügges im Hansehandel beleuchtet werden, unter Berücksichtigung der Entwicklung der Stadt zum Weltmarkt und ihr Niedergang. Das dritte Kapitel widmet sich dem Brügger Kontor. Auch hier soll seine Entwicklung dargelegt sowie seine Aufteilung und Struktur aufgezeigt werden. Der folgende vierte Abschnitt beschreibt die Spannungen und Konflikte zwischen der Stadt Brügge und der Hanse und macht Aspekte der hansischen Politik zur Erreichung ihrer Ziele deutlich. Das letzte Kapitel beschäftigt sich noch kurz mit den strukturellen Merkmalen des Hansehandels, wobei vor allem auf den Privilegienhandel eingegangen wird. An dieser Stelle soll der Begriff „Kontor“ definiert werden. Nach Poeck entstand diese Benennung erst in der frühen Neuzeit und bezeichnet „eine dauernde Handelsniederlassung mit Stapelzwang außerhalb der Grenzen des Reiches..., die durch interne genossenschaftliche Selbstverwaltung gekennzeichnet war, welche die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft und damit die Teilhabe an Privilegien regelte“. 1 In dieser Arbeit wird der Begriff „Kontor“ auch für die spätmittelalterliche Zeit benutzt. Zum Forschungsstand lässt sich sagen, dass sich in den letzten Jahren einige Verfasser mit dem mittelalterlichen Brügge als Handelsniederlassung befasst haben.
 

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