Hares Auffassung über "gut"

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GRIN Verlag, Jul 17, 2008 - Literary Criticism - 16 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für kognitive Linguistik), Veranstaltung: Wertäußerungen und Wertausdrücke, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine der wichtigsten Forschungsrichtungen in der Philosophie ist die Metaethik, „welche keine inhaltlichen Aussagen (Neutralitätsthese) über das sittlich Gute einzelner Handlungen macht, sondern solche Aussagen auf ihre sprachliche Form und ihren erkenntnistheoretischen Status hin untersucht. Der Metaethik geht es um die sprachliche Bedeutung sittlicher Prädikate wie „gut“, „richtig“, „Sollen“, „Pflicht“, auch „Handlung“, „Gewissen“, „Absicht“; sie wird daher auch als sprachanalytische Ethik bezeichnet.“ . Als wichtigster Vertreter der sprachanalytischen Ethik gilt seit der Veröffentlichung von „Die Sprache der Moral“ und „Freiheit und Vernunft“ Richard Hare. Der Gegenstand dieser Arbeit ist Hares Auffassung über „gut“ in „Die Sprache der Moral“. Untersucht wird dieser Gesichtspunkt aus der sprachanalytischen Sicht. Hare vertritt die Theorie, dass Sätze mit Wertwörtern im sprachlichen Gebrauch eine besondere Funktion haben, und mehr bedeuten als es im ersten Augenblick scheint. In dieser Arbeit versuche ich die Theorien Hares herauszuarbeiten und diese mit seinen Argumenten zu erklären. Im letzten Teil sind eigene Gedanken zu Hares Theorien aus einer kritischen Sicht zu finden. Hare geht in seinem Buch „Die Sprache der Moral“ auf die Definition von Moore ein , dass es für das Wort „gut“ in moralischen Zusammenhängen keine definierenden Eigenschaften gibt, und erklärt, dass diese Rechtfertigung nicht nur sinnvoll ist, sondern auch auf sicherer Grundlage ruht. Er meint, es ist etwas an der Art, in der das Wort „gut“ gebraucht wird, das die Art von Position unmöglich macht und fügt hinzu, dass Moore nicht klar sah, was dieses Etwas ist. Aus diesem Grund will Hare Moores Argumentation neu formulieren und dadurch auch zeigen, was an „Naturalismus “ falsch ist. Dies bezieht er nicht nur auf den Gebrauch des Wortes „gut“, sondern auch auf andere Verwendungen.
 

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