Harmonische Idylle oder Vorboten der Tragödie?: Eine Untersuchung zu den Landschaftsbildern und Motiven in Gottfried Kellers "Romeo und Julia auf dem Dorfe"

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GRIN Verlag, 2011 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Institut fur Germanistische Literaturwissenschaft), Veranstaltung: NDL 1 - Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung 1.1Ein paar einleitende Worte zur Arbeit Erstmals im Novellenzyklus Die Leute von Seldwyla (1856-1874) erschienen, gilt Romeo und Julia auf dem Dorfe als das heute wohl bekannteste Werk des Schweizer Schriftstellers Gottfried Keller. Dabei greift der Autor vorerst auf ein nicht unbekanntes Thema zuruck - zentrales Motiv der Novelle bildet der durch Shakespeare bekannt gewordene Stoff um Romeo und Julia, den Keller jedoch in eine eigenstandige Erzahlung umwandelt. So steht auch bei Keller zunachst die Liebe zweier Kinder im Vordergrund, die letztendlich durch die Feindschaft der Eltern, aber auch - und das ist neu bei Kellers Werk -durch den Einfluss gesellschaftlicher Werte und Normen scheitern muss und im Tod beider mundet. Nachdem bereits der Ehrbegriff, die Schuld der Vater und deren Verfall und die Auswirkungen der gesellschaftlichen Werte und Normen auf die Liebe der Kinder in mehreren Arbeiten untersucht wurden, soll sich diese Arbeit einmal mit der Wirkung der Landschaftsbilder beschaftigen. Ebenso wie Kellers Erzahlung nicht nur eine mussige Nachahmung" der Romeo und Julia-Tragodie darstellen soll, so soll auch die folgende Abhandlung nicht eine blosse Aneinanderrei-hung von Symbolen und wechselnden Landschaften der Novelle sein. Vielmehr soll es Ziel dieser Arbeit sein, eine Vernetzung zwischen bestimmten Landschaftsbildern und der Entwicklung der handelnden Figuren zu verdeutlichen, auf bestimmte wiederkehrende Symbole zu verweisen und so eine mogliche Struktur in Kellers Novelle aufzuzeigen. 1.2 Eingrenzung der Arbeit Etliche Vordeutungen, Signale der kommenden schlimmen Wendungen, und zahlreiche Korrespondenzen gliedern die erzahlte Welt in eine symbolische Struktur, in der kaum ein zufallig"
 

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