Harmonisierungspotential von internem und externem Rechnungswesen nach IFRS

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GRIN Verlag, Mar 17, 2009 - Business & Economics - 29 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Nürtingen, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das betriebliche Rechnungswesen hat sich seit seiner Entstehung kontinuierlich weiterentwickelt und wurde dabei zunehmend komplexer. Ein Grund für diese Komplexität liegt in der traditionellen Divergenz des internen und externen Rech-nungswesens in Deutschland. Die sich im Laufe der Zeit veränderten Anforderungen an die Rechnungslegung waren für die Teilung des Rechnungswesens verantwortlich. Das externe Rechnungswesen in Deutschland beruht hauptsächlich auf gesetzlichen Normen und ist stark beeinflusst durch das Prinzip des Gläubigerschutzes und den Maßgeblichkeitsgrundsatz bzw. die Umkehrung des Maßgeblichkeitsgrundsatzes. Das interne Rechnungswesen entwickelte sich aus dem Bedürfnis der Unternehmen betriebswirtschaftlich genaue Informationen für die Kalkulation und Preisgestaltung sowie zur Planung, Steuerung und Kontrolle zu erhalten. Für die Unternehmen ermöglichte die Zweiteilung größere Handlungsspielräume und Zurückhaltung bei der Kommunikation interner Abläufe an externe Adressaten. Der durch die Globalisierung beschleunigte Einfluss des Kapitalmarktes reduziert diese Freiheiten und verlangt eine faire Präsentation (Fair Presentation) des Unternehmens in dessen Folge auch bisher intern gehaltene Zahlen offen zu legen sind. Ein weiterer Aspekt, der die Divergenz des internen und externen Rechnungswesens in Frage stellt, ist die Internationalisierung der Rechnungslegung. Mit der EU-Verordnung, die am 4. Dezember 2004 durch die Verabschiedung des BilReG in deutsches Recht umgesetzt wurde, ging von europäischer Ebene ein gro-ßer Schritt zur weiteren Internationalisierung der Rechnungslegung aus. In Folge dessen haben gemäß § 315a HGB alle kapitalmarktorientierten Unternehmen ab 2005 einen befreienden Konzernabschluss nach IAS/IFRS aufzustellen. International ist die traditionelle deutsche Zweiteilung des Rechnungswesens unbekannt. Dies ist auch ein Grund weshalb bei einer Umstellung auf IAS/IFRS- Rechnungslegung sich die Chance bietet, durch eine Harmonisierung des internen und externen Rechnungswesens, die Komplexität des deutschen Rechnungswesens zu reduzieren. Diese Seminararbeit soll sowohl Möglichkeiten für eine Harmonisierung des internen und externen Rechnungswesens aufzeigen, die sich durch eine Umstellung auf IAS/IFRS-Rechnungslegung ergeben als auch die Grenzen einer Harmonisierung aufzeigen.
 

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2.3 Harmonisierungsstrategie 3.4 Wirtschaftlichkeit Accounting Standards Adressaten AktG Aktualität Akzeptanz Ansatz von Bilanzpositionen Ansatzkriterien Aufwendungen Balance between Benefit BARTH/BARTH Betriebswirtschaftslehre Buchwert Cash Generating Unit CGU´s COENENBERG 2005 Controlling Eigenkapital Eignung der IAS/IFRS Eignung zur Harmonisierung erzielbaren Betrag EStG externem und internem Externes Rechnungswesen Internes Fair Value Bewertung Faithful Representation FEDERMANN FEDERMANN/IASCF 2006 folgende Framework Gegenstand der Harmonisierung Gläubigerschutz Grund handelsrechtlichen Harmonisierung des internen Harmonisierung des Rechnungswesens Harmonisierungsbereich Harmonisierungspotential HEBELER Hintergrund der Harmonisierung IAS/IFRS soll IAS/IFRS zur Harmonisierung IASB IASCF IFRS Impairment-Test Informationen International Accounting Standards internationalen Rechnungslegungsstandards Internationalisierung internen und externen kalkulatorischen KLEIN Konvergenz Kosten Kostenrechnung Kriterien lichkeit LINGNAU MELCHER möglich Neutrality nungswesens Objektivität Periodenbezogene periodengerechten Erfolgsermittlung Planung PoC-Methode qualitative characteristics Rechnungswesens in Deutschland Relevanz Reliability Richtung der Harmonisierung schluss nach IAS/IFRS Schulden sowie Steuerbilanz Steuerung traditionelle Unterkriterien Unternehmen Unternehmensleitung Untersuchung Vergleichbarkeit Verlässlichkeit der Bewertung Verlustrechnung Vermögensgegenstandes Vermögenswerte verstanden Vorschriften WUSSOW Zielkongruenz Zweiteilung des Rechnungswesens

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