Hartmann von Aue: 'Iwein' - Die Spannung zwischen einer Zweckehe und einer Heirat aus Liebe

Front Cover
GRIN Verlag, 2009 - 36 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 1,0, Universitat Konstanz, Veranstaltung: Iwein, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ware die Literatur ohne die Liebe? In den meisten Romanen der Literaturgeschichte spielt die Liebe in irgendeiner Art und Weise eine Rolle. Oftmals ist es eine entscheidende, handlungsinitiierende Rolle, manchmal aber auch nur ein banales Nebenthema. Trotzdem kann der Leser jedes Mal etwas mit dieser beschriebenen Liebe anfangen, ob er sie nun nachempfinden, verstehen oder kritisch hinterfragen kann. Die Darstellung der Liebe, ihre Erscheinungsformen und ihre Problematik waren auch schon in der Literatur des 12. Und 13. Jahrhunderts ein beliebtes Thema (1), so auch im "Iwein" von Hartmann von Aue. Doch das Besondere am Lesen mittelalterlicher Texte ist, dass man die Worter und ihre Ubersetzungen nicht immer eins zu eins in das Wortverstandnis des 21. Jahrhunderts ubertragen kann. Es geht sogar so weit, dass die Ubertragung den eigentlichen Sinn des mittelalterlichen Textes unter Umstanden verfalscht (2). Ein eben solches Beispiel ist das Wort Liebe. (...) 1) Kaiser Gert / Muller Jan-Dirk: Hofische Literatur - Hofgesellschaft - Hofische Lebensform um 1200. S. 243. 2) Weddige, Hilkert: Mittelhochdeutsch. Eine Einfuhrung. 6. Auflage. Munchen: Beck, 2004, S. 79."
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Bibliographic information