Hartmann von Aue "Der arme Heinrich" - Krankheit und Heilung

Front Cover
GRIN Verlag, 2010 - 28 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Arme Heinrich ist eines der letzten Werke Hartmanns von Aue und ist von seinem Inhalt her in die Reihe der Aussatzgeschichten des Mittelalters - wie etwa die Sylvesterlegende und die Freundschaftssage - einzuordnen. Ein Kranker oder Aussatziger kann nur durch das Blut eines Kindes gerettet und rein gewaschen werden. Dieses magische Rezept, der Aussatz und die Heilung Heinrichs, sind die Basis fur Hartmanns Erzahlung. Die Handlung beschrankt sich dabei auf den Werdegang Heinrichs, seinem Umgang mit dem von Gott gegebenen Schicksal und der Opferbereitschaft des Madchens, die durch seine Rettung selbst profitieren mochte. Am Anfang des Werkes spricht Hartmann von sich selbst, seiner sozialen Stellung und seinen Beweggrunden Werke zu schreiben. Er spricht dabei von sich in der 3. Person. Seiner Selbstdarstellung folgt die Beschreibung Heinrichs und seines Falles vom edlen, tugendhaften Ritter zum Ausgestossenen. Im Mittelteil bestimmt hauptsachlich das Madchen die Handlung, indem sie sich zum Opfer fur Heinrichs Errettung bereit erklart. Nachdem beide bei dem Besuch des Arztes in Salerno als Einheit erscheinen, tritt am Ende der Geschichte die Handlung des Madchens in den Hintergrund und Heinrich wird wieder in die Gesellschaft integriert. In meiner Arbeit mochte ich verschiedene Aspekte der Krankheit und der Heilung des Armen Heinrich beleuchten. Des weiteren werde ich Grund seines Leids, seine Suche nach Heilung und die Rolle, die das Madchen dabei spielt betrachten. Besonders die Beweggrunde der Hauptpersonen und ihre Folgen stehen im Vordergrund, aber auch das Verhalten des Heinrich und dessen Umgang mit seinem Schicksaal. An Hand der Schlusselszene von Hartmanns Armen Heinrich, .
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Bibliographic information