Hartmann von Aue "Der arme Heinrich" - Krankheit und Heilung

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GRIN Verlag, Dec 7, 2010 - Literary Criticism - 18 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Arme Heinrich ist eines der letzten Werke Hartmanns von Aue und ist von seinem Inhalt her in die Reihe der Aussatzgeschichten des Mittelalters – wie etwa die Sylvesterlegende und die Freundschaftssage – einzuordnen. Ein Kranker oder Aussätziger kann nur durch das Blut eines Kindes gerettet und rein gewaschen werden. Dieses magische Rezept, der Aussatz und die Heilung Heinrichs, sind die Basis für Hartmanns Erzählung. Die Handlung beschränkt sich dabei auf den Werdegang Heinrichs, seinem Umgang mit dem von Gott gegebenen Schicksal und der Opferbereitschaft des Mädchens, die durch seine Rettung selbst profitieren möchte. Am Anfang des Werkes spricht Hartmann von sich selbst, seiner sozialen Stellung und seinen Beweggründen Werke zu schreiben. Er spricht dabei von sich in der 3. Person. Seiner Selbstdarstellung folgt die Beschreibung Heinrichs und seines Falles vom edlen, tugendhaften Ritter zum Ausgestoßenen. Im Mittelteil bestimmt hauptsächlich das Mädchen die Handlung, indem sie sich zum Opfer für Heinrichs Errettung bereit erklärt. Nachdem beide bei dem Besuch des Arztes in Salerno als Einheit erscheinen, tritt am Ende der Geschichte die Handlung des Mädchens in den Hintergrund und Heinrich wird wieder in die Gesellschaft integriert. In meiner Arbeit möchte ich verschiedene Aspekte der Krankheit und der Heilung des Armen Heinrich beleuchten. Des weiteren werde ich Grund seines Leids, seine Suche nach Heilung und die Rolle, die das Mädchen dabei spielt betrachten. Besonders die Beweggründe der Hauptpersonen und ihre Folgen stehen im Vordergrund, aber auch das Verhalten des Heinrich und dessen Umgang mit seinem Schicksaal. An Hand der Schlüsselszene von Hartmanns Armen Heinrich, ..
 

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