Hartmanns "Der arme Heinrich" und die Gattungsproblematik

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GRIN Verlag, 2007 - 56 pages
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Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - ltere Deutsche Literatur, Medi vistik, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universit t Freiburg (Deutsches Seminar I), Veranstaltung: Hauptseminar: Metamorphosen des Armen Heinrich: Von Hartmann von Aue bis Markus Werner, 26 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Interdisziplin res Hauptseminar zwischen der lteren deutschen Literatur und der Neueren deutschen Literatur, Abstract: Liest man wissenschaftliche Texte zum Armen Heinrich des Dichters Hartmann von Aue, so ist Folgendes auff llig: Das Werk erh lt unterschiedliche Gattungsbezeichnungen. Da ist z. B. bei Kurt Ruh von der Legende die Rede oder bei Hugo Kuhn von der geistlichen Novelle. W hrend diese beiden Autoren sofort eine Gattungsbezeichnung w hlen, ohne auf die Gattungsproblematik explizit einzugehen, machen andere eben diese Schwierigkeit zum Thema ihrer Ausf hrungen. So wird z. B. behauptet, dass Hartmanns Text auf keinen Fall der Gattung Legende' zuzuordnen sei, andere wie Leslie Seiffert und David Blamires versuchen, im Text Zugeh rigkeiten zu den Gattungen Legende' und M rchen' zu entdecken. Diese Diversit t an Bezeichnungen f hrt zur Frage, wie sich das Werk zu den im Laufe der Literaturwissenschaft definierten literarischen Gattungen verh lt. Ich werde analysieren, in welchem Ma e der Text den Gattungen Exempel' und Legende' zugeh rig ist. Dazu muss zuvor bestimmt werden, was mit dem Terminus Gattung" gemeint ist. Eine derartige Fragestellung hat den Nutzen, dass die Position des Textes in Bezug zur Literatur, die Hartmann bekannt war, gekl rt werden kann. Es wird sich also zeigen, ob der Dichter vorhandene Gattungen imitierte oder aber etwas v llig Neues schuf, um zwei Extreme zu benennen.

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