Head-Up-Guidance-Systeme und Mensch-Maschine-Interaktion

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GRIN Verlag, Aug 27, 2010 - Business & Economics - 15 pages
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Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Arbeitswissenschaft / Ergonomie, , Sprache: Deutsch, Abstract: Basierend auf dem integrierten Belastungs- und Beanspruchungskonzept nach Rohmert wurde evaluiert, inwiefern sich der Einsatz des „Head-Up-Guidance-Systems“ (HGS) 2100 auf die Mensch-Maschine-Interaktion im Vergleich zum automatischen System des Flugzeugtyps Bombardier CRJ200 während der Landeanflugphasen auswirkt. Dazu wurde einem polygraphischen Meßkonzept folgend eine kognitive Tätigkeitsanalyse und eine Blickbewegungsanalyse basierend auf einer Systemanalyse durchgeführt. Besonders scheinen sich beim Einsatz des HGS die Belastungsniveauunterschiede und -steigungen kurz vor dem Aufsetzen, bei Eintreten des Systemfehlers und beim Einleiten des Go-Around- Manövers zu vermindern. Die Beanspruchungen und die Qualifikation der Piloten korrelieren nur bei Einsatz des Autopilot- Systems und erreichen erst ab einem mittleren Erfahrungsgrad das Beanspruchungsniveau für HGS-Landeanflüge. Das Situationsbewußtsein wird bei HGS-Einsatz höher eingestuft. „Head-Up-Guidance-Systeme“, manuelle Flugführungssysteme mit vermindertem Automationsgrad und permanenter Sicht aus dem Cockpitfenster, erweitern die Systemfähigkeiten der Autopilot-Systeme während des gesamten Fluges. Neben der operationellen Erweiterung und flugtechnischen Verbesserung wird in diesem Beitrag erörtert, wie diese Systeme durch Optimierung der Mensch-Maschine-Interaktion besonders während der Landeanflugphasen und unter Schlechtwettersichtbedingungen zur Verringerung der Problembereiche der Automation und letztendlich zur Flugsicherheit beitragen können.
 

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