Hedda Gabler - Die moderne Tragödienheldin. Analyse einer Tragödie von Henrik Ibsen

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GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 1993 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: ohne Benotung, Freie Universitat Berlin (Fachbereich Germanistik), Veranstaltung: Tragodie und Tragodientheorien, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Dichter Text - einzeiliger Zeilenabstand., Abstract: Die Literatur uber das Tragische und die Tragodie ist heute kaum noch uberschaubar. Von der Poetik" Aristoteles uber Schellings Philosophie der Kunst" bis hin zu Durrenmatts Theaterprobleme(n)" diskutieren die grossen Geister uber die Kunst und das Wesen der Tragodie. Das Gemeinsame alles Tragischen kommt wohl der Deutung Emil Staigers von der Grenzsituation" sehr nahe. Die Struktur der Grenzsituation" werde in der Tragodie so anschaulich, dass sie sich nur auf paradoxe," d.h. rein logisch betrachtet, widerspruchsvolle Weise" verstehen lasst. Eine vollkommene, vom Sinn durchdrungene, in sich geordnete und vernunftige Welt kann nicht tragisch sein. Ebenso eine vollig chaotische Welt, die sich im Sinnlosen verliert und nur noch gegenseitige Vernichtung der Werte kennt, lost das Tragische in den Nihilismus auf. Seit Aristoteles fragt man nach den Regeln der Tragodie, und seither wandeln sich die Antworten. Die strenge aristotelessche Dramaturgie ignorierend, verschieben sich die Begrundungen des Tragischen epochenspezifisch. Die Akzentverlagerung von der Bewusstheit der klassischen Tragodie und ihrer Konflikte zu den Formen des Unbewussten umschreibt den Spielraum der Tragodie in der Zeit der Moderne. Nie zuvor drohte die Kunstform der Tragodie dem Scheitern so nahe zu sein, wie bei den Naturalisten, die ihrerseits die Moderne fur sich beanspruchten. Doch gilt das Interesse der vorliegenden Abhandlung nicht den Ursachen des drohenden Untergangs der Tragodie oder der Krise des tragischen Helden. Vielmehr sucht sie am Beispiel eines Dramas von Henrik Ibsen, andere neuere Erscheinungsformen des Tragischen hervorzukehren, die abweichen von der Tragodienform klassischen St"

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