Hegel und die Topologie der Poesie

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Bod Third Party Titles, 2007 - 36 pages
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Zwischenprufungsarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Humboldt-Universitat zu Berlin, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seine 1801 erschienene Differenzschrift beginnt Hegel mit einer typischen Geste des Absetzens oder besser Abhebens von allen eigentumlichen Ansichten seiner Vorganger und Nachganger, die es naturlich essentiell in der Philosophie nicht gibt, um sogleich auf die Eigentumlichkeit der Form des Schelling-Fichteschen Systems der Philosophie hinzuweisen. In Bezug auf den literarischen Stil ist Hegels Hinweis sicher berechtigt. (Vgl. Hegel 1979, Bd. 2, 13f.) Schreiben Fichte und besonders Schelling in wichtigen Passagen eher mystisch-verschleiert, ist bei Hegel ein starker Einfluss der Poesie seines Studienfreundes Holderlins zu erkennen, auf den im zweiten Teil dieser Untersuchung einzugehen sein wird. Ein Verstandnis fur Hegels zentrale Metapher der Heimkunft oder Heimkehr ermoglicht ein biographischer Blick auf seinen Zeitgenossen Holderlin sowie auf Heideggers 1947 entstandenen Humanismusbrief. 1790 immatrikulieren sich Holderlin und Schelling gemeinsam am Tubinger Stift fur Philosophie und Theologie und beziehen gemeinsam mit Hegel, der sich schon zwei Jahre fruher am Stift einschrieb, dasselbe Zimmer. Die Drei schliessen Freundschaft und begeistern sich gleichermassen fur die Franzosische Revolution, insbesondere fur die philosophischen Schriften Rousseaus. Neben dessen Hauptwerk Der Gesellschaftsvertrag erlangte vor allem Rousseaus 1762 beendetes Werk Emil, oder uber die Erziehung grosse Bedeutung. Auf einer der letzten Seiten findet sich folgender Satz, der Holderlins Poesie offensichtlich nachhaltig beeinflusst haben muss: Die Reisen bieten einen Anstoss, seinen Neigungen nachzusehen, und vollenden den Menschen im Guten wie im Bosen. Bei der Heimkehr ist jeder so, wie er sein ganzes Leben hindurch bleiben wird." (Rousseau 1910, B"

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