Heinar Kipphardt: "In der Sache J. Robert Oppenheimer." Ein Schauspiel (1964) - im Überblick

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GRIN Verlag, 2011 - 28 pages
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Rezension / Literaturbericht aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, Note: 1, BG/BRG Perchtoldsdorf, Sprache: Deutsch, Abstract: "6. August 1945, 8:15 Uhr: Die Sprengkraft von "Little Boy" entspricht 15 Kilotonnen TNT. Es breitet sich ein riesiger Pilz aus. Rund eine halbe Stunde spater fallt aus der Wolke schwarzer radioaktiver Regen. Little Boy hinterlasst ein nie da gewesenes Ausma der Zerstorung." (Quelle: oe1.orf.at) Jeder kennt letztere Bilder, die sich der Welt offenbarten, als die erste Atombombe "Little Boy" von den Amerikanern auf Hiroshima abgeworfen wurde: Man sah einem neuen atomaren Zeitalter entgegen, die selbst den "Vater der Atombombe," Julius Robert Oppenheimer erschreckte. Moralische Skrupel auernd, wurde die Verantwortung des Wissenschaftlers gegenuber der Menschheit in den nachsten Jahrzehnten zum viel diskutierten Thema: So auch in Heinar Kipphardts Dokumentartheater "In der Sache J. Robert Oppenheimer," das 1964 uraufgefuhrt wurde. Das Stuck selbst handelt von den drei unertraglichen Wochen Oppenheimers im Jahre 1954, wo er, aufgrund der Loyalitatsfrage bei seiner Weigerung, am Bau der Wasserstoffbombe 1951 mitzuwirken und seinen kommunistischen Neigungen, heftigsten Verhoren ausgesetzt ist und schlielich zum Sicherheitsrisiko abgestempelt wird. Nichts desto trotz ist es nicht letztere Tatsache, die ihn am meisten besturzt: "OPPENHEIMER: An diesem Kreuzweg empfinden wir Physiker, dass wir niemals so viel Bedeutung hatten und dass wir niemals so ohnmachtig waren." [S.140/4-6f] Ob der beruhmte Wissenschaftler auch wirklich so dachte, kann in Frage gestellt werden- Tatsache ist, dass
 

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